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Löst Putin den Ukraine-Griff? Viktor Orban vermittelt in Moskau

Eine "Installation" in Moskau ziert das Porträt von Wladimir Putin
Eine "Installation" in Moskau ziert das Porträt von Wladimir Putin Copyright Vadim Ghirda/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.
Copyright Vadim Ghirda/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.
Von Euronews mit dpa, AP
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Sein Besuch in Moskau sei auch Teil einer Friedensmission, versicherte der ungarische Regierungschef Viktor Orban nach einem fast 5-stündigen Dialog mit Wladimir Putin im Kreml.

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Der russische Präsident Wladimir Putin hat bekräftigt, er bestehe auf einem ausdrücklichen Verzicht der Nato auf eine Mitgliedschaft der Ukraine. Die Nato hat dieser russischen Kernforderung bereits eine Absage erteilt, aber auch einen Dialog angeboten.

Putin sagte nach einem fünfstündigen Gespräch mit dem ungarischen Regierungschef Viktor Orban: "Wir analysieren sorgfältig die schriftlichen Antworten, die wir am 26. Januar von den Vereinigten Staaten und der NATO erhalten haben. Aber es ist bereits klar, und ich habe den Ministerpräsidenten Orban darüber informiert, dass grundlegende russische Bedenken letztendlich ignoriert wurden."

Viktor Orban äußerte die Hoffnung, dass eine Lösung des Ukraine-Konflikts möglich sei. Sein Moskau-Besuch war der erste eines Vertreters eines Nato- und EU-Landes seit Beginn der aktuellen Krise: "Was die Sicherheit betrifft, so ist dies derzeit das spannendste Thema, denn mein heutiger Besuch ist zum Teil auch eine Friedensmission. Ich möchte Ihnen versichern, dass keiner der führenden Politiker der Europäischen Union einen Konflikt will."

Putin: "Nicht einfach"

Eine Annäherung des Westens und Russlands in dem Ukraine-Konflikt ist also weiter nicht in Sicht. Bis wann der Kreml die Sichtung der Unterlagen von Nato und USA abschließen will, ist nicht bekannt.

Immerhin gab es in Moskau einige versöhnlich klingende Worte Putins: "Ich hoffe, dass wir am Ende eine Lösung finden werden. Auch wenn es nicht einfach ist. Wir sind uns dessen bewusst."

Eine von Putins Forderungen ist, dass sich die Nato auf ihre Positionen von 1997 zurückziehen und auf die Stationierung von Raketensystemen in der Nähe von Russlands Grenzen verzichten soll.

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