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Johnson-Besuch in Kiew: Ukrainisches Parlament zeigt Flagge

Das Parlament in Kiew bedankte sich für die ausländische Unterstützung im Konflikt mit Russland
Das Parlament in Kiew bedankte sich für die ausländische Unterstützung im Konflikt mit Russland Copyright Mikhail Palinchak/AP
Copyright Mikhail Palinchak/AP
Von Euronews mit AP, dpa
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Der britische Premier Boris Johnson und der polnische Regierungschef Mateusz Morawiecki haben bei einem Abstecher nach Kiew der Ukraine im laufenden Konflikt mit Russland den Rücken gestärkt.

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Das ukrainische Parlament zeigt Flagge. Mit dieser Geste bedankte es sich bei Nationen, die sie im laufenden Konflikt mit Russland aktiv unterstützen. Nicht dabei war die deutsche Flagge.

Die Kriegsangst schwebt weiter über Kiew, obwohl Präsident Wolodymyr Selenskyj in den vergangegen Tagen den Konflikt zur Irritation mancher Beobachter bewusst kleingeredet hat. Anders Boris Johnson in Kiew. Der britische Premierminister warnte Russland mit Nachdruck vor einem Angriff: die ukrainische Armee werde "heftigen und blutigen Widerstand" leisten.

Selenskyj, der ukrainische Regierungschef Denys Schmyhal Johnson und der polnische Regierungschef Mateusz Morawiecki hielten eine gemeinsame Pressekonferenz in Kiew ab. 

Selenskyj bedankte sich beim Gast aus London: "Wir sind Großbritannien dankbar für die Unterstützung unserer NATO-Bestrebungen und wir erwarten von der Atlantischen Allianz klare und konkrete Zeichen. Es ist ein sehr wichtiger Schritt: die Stärkung unserer Verteidigungsfähigkeit."

Selenskyjs Ton wieder offensiver

Selenskyj sagte ferner, die Ukrainer würden sich bis zum Letzten verteidigen. Johnson sagte, Großbritannien und seine Alliierten hätten harte Sanktionen gegen Russland vorbereitet. "Alle (die Staats- und Regierungschefs der USA, Frankreichs, Italiens und der NATO; Anm. d. Red) stimmen überein, dass es von grundlegender Bedeutung ist, die Selbstbestimmung der Ukraine zu unterstützen, denn das ukrainische Volk hat das Recht zu wählen, wie es regiert wird und welcher Organisation es beitreten möchte."

Johnson ergänzte, er hoffe sehr, dass Kremlchef Wladimir Putin sein Militär von der ukrainischen Grenze abziehe und auf Diplomatie setze. Großbritannien hat zuletzt Panzerabwehrwaffen an die Ukraine geliefert und bildet ukrainische Soldaten aus. Ein Kampfeinsatz vor Ort kommt dagegen für die britusche Regierung nicht in Frage.

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