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Lässt Kimmich (26) sich jetzt von Lauterbach persönlich impfen?

Kimmich Lauterbach
Kimmich Lauterbach Copyright  Tom Weller/(c) Copyright 2021, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
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Von Euronews mit dpa, afp
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will selbst zur Spritze greifen: er hat dem Fußballstar Joshua Kimmich angeboten, ihn persönlich gegen das Coronavirus zu impfen.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (58) will selbst zur Spritze greifen: er hat dem Fußballstar Joshua Kimmich (26) angeboten, ihn persönlich gegen das Coronavirus zu impfen.

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„Ich biete ihm an, dass ich ihn selbst impfe und über alle Risiken aufkläre", so der Bundesgesundheitsminister gegenüber der Zeitschrift "Bunte". Die Risiken seien bei einer Nichtimpfung deutlich höher.

Der Bayer-Profi hatte lange Bedenken, sich impfen zu lassen, doch nach einer Corona-Infektion hat er im Dezember angekündigt, sich doch impfen lassen zu wollen.

Das ist großartig, ich habe ihn nie verurteilt
Karl Lauterbach, Bundesgesundheitsminister

Sein Körper sei sein Kapital, zeigte der SPD-Politiker Verständnis für Kimmichs Zögern. Kimmich hatte in einem ZDF-Interview erklärt: „Generell war es für mich einfach schwierig mit meinen Ängsten und Bedenken umzugehen, deshalb war ich auch so lange unentschlossen.“

Lauterbach hat auch Familienangehörige selber geimpft

Lauterbach sagte, er selbst habe auch Freunde und Familie geimpft - „allen voran meine Tochter, weil sie das wollte.“ Der für ihn persönlich berührendste Moment sei aber gewesen, als seine 86 Jahre alte Mutter geimpft worden sei. „Sie kommt aus einer Generation, die Impfen für einen Segen hält und noch Krankheiten wie Kinderlähmung kannte.“

Auch in sozialen Brennpunkten habe er Menschen aus einem Bus heraus gegen das Coronavirus geimpft. „Ein Politiker, der nicht in die Praxis geht, obwohl er es kann, macht was falsch“, sagte Lauterbach. Eine allgemeine Impfpflicht würde aktuelle Konflikte befrieden, glaubt der Gesundheitsminister. „Es gibt dann keinen Anlass mehr, auf die Straße zu gehen“, sagte er.

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