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Corona-Sorgen in Deutschland, 7-Tage-Inzidenz in Österreich über 3.000

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Von Euronews  mit dpa, ORF
Treppe in Wien in Österreich
Treppe in Wien in Österreich   -   Copyright  Lisa Leutner/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved

In Österreich hat es in den vergangenen 24 Stunden fast 50.000 bestätigte Ansteckungen mit dem Coronavirus gegeben. Nach Angaben der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) liegt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Menschen bei 3.031,2 (Stand: Freitag, 11.03.22). Damit übersprang diese Inzidenz erstmals seit Pandemiebeginn die Marke von 3.000. Verstorben sind seit dem Vortag 27 weitere Patientinnen und Patienten an Covid-19.

Im ORF erklärte Simulationsforscher Niki Popper, Österreich sei "ein weiteres Mal nicht optimal vorbereitet" gewesen und in die aktuelle Situation hineingestolpert. Den drastischen Anstieg der Infektionen erklärt Popper durch die Aufhebung der Schutz-Maßnahmen und zum anderen durch die Omikron-Subvariante BA.2.

Die österreichische Regierung hatte gerade die allgemeine Impfpflicht ausgesetzt.

Schon in den vergangenen Tagen waren die Neuinfektionen in Österreich immer weiter gestiegen.

In Deutschland warnte Gesundheitsminister Karl Lauterbach mit dem Verweis auf die weiterhin hohe Zahl an Coronatoten: "Die Lage ist objektiv viel schlechter als die Stimmung." Auch bei der Omikron-Variante gebe es schwere Verläufe von Covid-19.

Laut Robert Koch-Institut liegt die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland an diesem Freitag bei 1439. In den vergangenen 24 Stunden wurden 252,836 bestätigte Neuinfektionen gezählt sowie 249 weitere Todesfälle. Lauterbach geht davon aus, dass die Zahl der Toten in den kommenden Wochen weiter ansteigen werde.

Besondere Sorgen macht auch die Zahl der Fälle von Long Covid.