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Kriegsverbrechen und eine drohende russische Großoffensive im Donbas

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Von Frank Weinert
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Russland plant Großoffensive im Donbas
Russland plant Großoffensive im Donbas   -   Copyright  Euronews

Die Ukraine klagt an, Russland leugnet... aber niemand bleibt gleichgültig gegenüber den Bildern des offenbaren Massakers an Zivilisten, das russische Truppen während der Besetzung von Butscha, etwa zwanzig Kilometer von Kiew entfernt, verübt haben sollen. Die Russen sagen, es sei eine Inszenierung gewesen. Die Agentur MAXAR hat Bilder veröffentlicht, die vor Wochen aufgenommen wurden und offenbar Leichen auf den Straßen zeigen, während die Stadt in russischer Hand war.

"Das Anvisieren und Töten von Zivilisten ist ein Kriegsverbrechen", sagte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg." Alle Fakten müssen festgestellt werden und alle Verantwortlichen für diese Gräueltaten müssen vor Gericht gestellt werden".

Die NATO stimmt mit der Ukraine darin überein, dass sich die russischen Truppen für eine Großoffensive im Donbas sammeln. Nach Angaben des Sprechers des russischen Verteidigungsministeriums haben seine Streitkräfte ein ukrainisches Ausbildungszentrum für Spezialeinheiten und einige Treibstoffdepots mit Präzisionswaffen beschossen.

Ukrainische Truppen haben die Kontrolle über Städte wie Borodjanka zurückerobert, aus denen sich die Russen zurückgezogen haben. Präsident Zelenskjy warnte, dass es zu weiteren Massakern kommen könnte, die noch schlimmer als die in Butscha seien.

Mariupol wird weiterhin belagert, und in den Straßen toben heftige Kämpfe. Die Einwohner kämpfen ums Überleben. Und Mikolaiv, eine wichtige Stadt an der Straße nach Odessa, fürchtet, dass sie als nächstes auf der Liste des Kremls steht...