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Einmal zur Raumstation bitte: Erste private Mission dockt an ISS an

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Von Euronews  mit dpa
Eine SpaceX Falcon 9-Rakete hebt vom Kennedy Space Center in Cape Canaveral ab
Eine SpaceX Falcon 9-Rakete hebt vom Kennedy Space Center in Cape Canaveral ab   -   Copyright  Chris O'Meara/AP Photo

Die Crew der ersten komplett privaten Mission hat am Samstag nach mehr als 20 Stunden Flug an die Internationale Raumstation ISS angedockt, wie Live-Bilder der US-Raumfahrtbehörde Nasa zeigten.

Zuvor hatten die Raumfahrer ungeplant rund 45 Minuten lang in 20 Metern Entfernung von der ISS warten müssen, weil es ein Problem mit einer Videokamera gab, die für das Andockmanöver benötigt wurde.

Die Gruppe – bestehend aus dem spanisch-amerikanischen Astronauten Michael López-Alegría, dem US-Unternehmer Larry Connor, dem israelischen Unternehmer Eytan Stibbe und dem kanadischen Investor Mark Pathy – war am Freitag mit einer "Crew Dragon"-Raumkapsel vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida gestartet.

Organisiert wird ihre Reise zur ISS von dem privaten Raumfahrtunternehmen Axiom Space in Zusammenarbeit mit der Nasa und Elon Musks Firma SpaceX.

Einzelne Weltraumtouristen gab es auf der ISS schon mehrfach, bei der sogenannten "Ax-1"-Mission handelt es sich aber um die erste komplett private Crew.

Die vier Axiom-Flieger sollen rund eine Woche lang an Bord der ISS bleiben und wissenschaftliche Experimente durchführen.

Unter anderem werden sie dort den deutschen Astronauten Matthias Maurer treffen, der seit November auf der Station ist und noch bis Ende April bleiben soll. Außerdem arbeiten auf der ISS derzeit die US-Astronauten Thomas Marshburn, Raja Chari und Kayla Barron und die drei Kosmonauten Oleg Artemjew, Denis Matwejew und Sergej Korssakow.