Schock in Lyon: Baby (11 Monate) in der Kita mit ätzender Flüssigkeit ermordet

Spielzeug in der Kinderkrippe - Symbolbild
Spielzeug in der Kinderkrippe - Symbolbild Copyright CHRISTOF STACHE/AFP
Copyright CHRISTOF STACHE/AFP
Von Euronews mit AFP, Le Progrès
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button

Die junge Beschäftigte einer privaten Kindertagesstätte in Lyon in Frankreich hat gestanden, ein Baby umgebracht zu haben, weil das kleine Mädchen nicht aufhörte zu schreien.

WERBUNG

Der Schock ist enorm. In einer privaten Kindertagesstätte in Lyon in Frankreich ist ein elf Monate altes Mädchen offenbar von einer jungen Beschäftigten getötet worden. Die Erzieherin in Ausbildung ist am Freitag angeklagt worden, weil sie das Baby mit einem "ätzenden Produkt" bespritzt und die Flüssigkeit dann dem Kind eingeflößt haben soll. Sie habe das Weinen des Mädchens nicht ertragen. Diesen Verlauf des schrecklichen Geschehens hat die Staatsanwaltschaft von Lyon mitgeteilt.

Laut der Lokalzeitung Le Progrès handelte es sich bei dem ätzenden Produkt um "Destop", einen starken Abflussreiniger.

Die Feuerwehr hatte das Kind am Mittwochmorgen "bewusstlos" in der Kinderkrippe im dritten Arrondissement von Lyon aufgefunden, bevor das Mädchen in einem Kinderkrankenhaus in einem Vorort verstarb. Alle Wiederbelebungsversuche waren vergeblich. Zunächst gingen die Behörden von einem Unfall aus.

Doch die Befragungen ergaben etwas anderes. Die einzige Angestellte der Krippe, die zum Zeitpunkt des Vorfalls um 8 Uhr morgens anwesend war, wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen. Sie gab dann zu, dass sie das Kind wegen seines Schreiens malträtiert hatte - mit dem Kanalisationsreiniger.

Auf einem Foto in Le Progrès vom Freitag ist die geschlossene Kinderkrippe zu sehen. 

Die weiteren Ermittlungen sollten Hintergründe der Ermordung des Babys aufklären.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Fahrer von Mafia-Boss soll 3 Prostituierte in Rom ermordet haben

Vater vergisst Kind in die Krippe zu bringen - es stirbt im Auto

Nicht hart genug? Migrationspakt im EU-Wahlkampf an Frankreichs Grenze kritisiert