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Ein Jahr nach Flammeninferno: Euböas Natur erwacht zu neuem Leben

Ein Mann beobachtet das Flammenmeer unweit von Limni auf Euböa, 06.08.2021
Ein Mann beobachtet das Flammenmeer unweit von Limni auf Euböa, 06.08.2021 Copyright Thodoris Nikolaou/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
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Von Euronews
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Zartes Grün zwischen verkohlten Baumstämmen - die Hoffnung, dass die Trostlosigkeit der Feuerkatastrophe schon bald der Vergangenheit angehören wird, ist groß.

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Bilder wie diese haben sich ins Gedächtnis Griechenlands eingebrannt. Im Norden der Insel Euböa verbrannten im vergangenen Sommer rund 508.000 Hektar Wald - rund ein Drittel des Waldbestandes der Insel. Doch zwischen den verkohlten Überresten des Waldes keimt Hoffnung auf: frisches Grün bahnt sich seinen Weg. Die Trostlosigkeit schwindet, und bei Waldliebhabern und Einheimischen steigt die Hoffnung, dass der Wald sich schon bald erholen wird.

"An einigen Stellen regeneriert sich der Wald stärker als an anderen, aber im allgemeinen stellen wir eine Erholung fest. Wie erwartet ist es schwer für die Tannen und Schwarzkiefernwälder in höheren Lagen sich zu regenerieren. Menschliche Unterstützung ist nötig, genau so wie staatliche, um die Aufforstung zu gewährleisten", meint Nikos Georgiadis, Koordinator des Waldbewirtschaftungsprogramms beim WWF Griechenland.

Wird es im Norden Euböas gelingen, die einstige Schönheit wiederherzustellen? Die Menschen vor Ort halten es mit dem Sprichwort: Göttliche Hilfe ist gut, aber man muss auch selbst mit zupacken. Und genau das ist, was sie versuchen. Aus der Feuerkatastrophe zu lernen - durch Prävention, wie Förster Elias Apostolidis meint:

"Das Wichtigste ist, einen Brand ähnlichen Ausmaßes in diesem Jahr zu verhindern. Wir müssen es schaffen, diese Maßnahmen, Praktiken sowie die Organisation und Planung zu übernehmen, damit sich so etwas nicht wiederholt."

Während die Natur erwacht, bereitet man sich in der Region auf die Sommersaison vor - in der Hoffnung, dass sie nicht so wie im vergangenen Jahr enden wird.

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