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Anschlag nahe Chicago überschattet Bidens Feiertagsrede: "Sinnlose Waffengewalt"

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Von Euronews mit AP
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Biden bei seiner Rede vor dem Weißen Haus
Biden bei seiner Rede vor dem Weißen Haus   -   Copyright  Evan Vucci/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved

Ein weiteres Beispiel für "sinnlose Waffengewalt, die wieder einmal Trauer über eine amerikanische Gemeinschaft gebracht habe. Das waren die einleitenden Worte von US-Präsident Joe Biden, nachdem die Schießerei nahe Chicago seine traditionelle Rede zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli überschattete. 

Biden muss sich mit vielen Problemen auseinandersetzen zwischen dem Krieg in Europa und der Umkehrung des US-Abtreibungsrechts.

In seiner Rede sagte er: "Der 4. Juli kommt zu einem kritischen Zeitpunkt. Unsere Wirtschaft wächst, aber nicht ohne Schmerzen. Die Freiheit ist unter Beschuss. Angriffe sowohl hier als auch im Ausland. In den letzten Tagen gab es Grund zu der Annahme, dass dieses Land sich rückwärts bewegt. Dass die Freiheit eingeschränkt wird. Dass die Rechte, von denen wir annahmen, sie seien geschützt, nicht mehr gelten. Das erinnert uns daran, dass wir uns in einem ständigen Kampf um die Seele Amerikas befinden, wie schon seit über 200 Jahren."

Zustimmung bei nur 40 %

Bidens Popularität ist weiter ins Straucheln geraten, und die Zustimmungswerte liegen kurz vor den Zwischenwahlen im November nur noch bei 40 Prozent. Die Rede war also eine Gelegenheit für Biden, auch Positives zu erwähnen: "Wir erobern in der Pandemie unsere Lebensweise zurück. Impfstoffe sind fast für jeden Amerikaner verfügbar. Die Einschränkungen aufgehoben, am 4. Juli wieder gemeinsam im Weißen Haus, und trotz aller Herausforderungen hat Amerika die stärkste Wirtschaft der Welt."

Biden beendete seine Rede mit der Aufforderung an alle Amerikaner, die Einheit der Spaltung vorzuziehen. Demokratie sei nicht garantiert. Amerika müsse für sie kämpfen.