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Nächstes russisches Etappenziel: Slowjansk

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Von Manuela Scarpellini
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Lyssytschansk und Sjewjerodonezk sind gefallen, jetzt fliehen die Menschen aus dem ukrainischen Slowjansk.

Die allgemeine Evakuierung ist ausgerufen, und Russland geht mit der gleichen Taktik vor wie in der Region Luhansk. Die russischen Truppen versuchen, Sloviansk einzukesseln und mit Artilleriefeuer sturmreif zu schießen, bevor sie einen Großangriff starten. 

Laut Mitteilung aus Kiew starben mindestens acht Menschen bei russischen Bombardements in der Region Donezk. Prorussischen Kräfte beschuldigen ihrerseits das Ukrainische Militär, auf von ihnen kontrolliertem Gebiet vier Zivilisten getötet zu haben.

Moskaus behauptet in seinem täglichem Bericht, in den letzten 24 Stunden seien hundert ukrainische Soldaten ums Leben gekommen und zwei von den USA gelieferte Himar-Raketenwerfer seien in Donezk zerstört worden.

Kiew wiederum bezeichnet die russischen Meldungen als Propaganda, wahr sei, dass man die Russen an vielen Fronten aufgehalten und ihnen starke Verluste zugefügt habe.

Als gesichert gelten darf die propagandistische Unterstützung der sogenannten "Militärischen Spezialoperation" durch den russischen Teil der orthodoxe Kirche.

Auch jenseits des Donbass fallen Bomben, im Süden im Gebiet um Mikolaiv wird wieder gekämpft, und auch die Region Charkiw im Nordosten ist wieder Ziel russsicher Angriffe. Ukrainischen Streitkräfte befestigen ihre Stellungen rund um die zweitgrößte Stadt der Ukraine, in Erwartung russischer Vorstösse.