"Wir brauchen einen Multilateralismus": UN-Generalsekretär wirbt für Zusammenarbeit

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und UN-Generalsekretär António Guterres in New York
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und UN-Generalsekretär António Guterres in New York Copyright AP
Von Euronews
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EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ist in New York mit UN-Generalsekretär António Guterres zusammengetroffen. Guterres mahnte zu einem entschlossenen Handeln, um die weltweiten Probleme zu lösen.

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EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ist in New York mit UN-Generalsekretär António Guterres zusammengetroffen, um über eine engere Zusammenarbeit zu beraten. Guterres mahnte zu einem konsequenten Handeln hinsichtlich der vielen Herausforderungen, mit denen die Welt derzeit konfrontiert sei. 

Der portugiesische Politiker erklärte, dass kein Land diese Probleme alleine lösen könne. "Wir brauchen mehr denn je einen Multilateralismus. Aber nicht irgendeinen, denn es gibt keine Organisation, die mit den Problemen dieser Welt auch nur im Ansatz alleine fertig wird. Wir brauchen einen vernetzten Multilateralismus." Die Partnerschaft zwischen der EU und den Vereinten Nationen müsse der Grundpfeiler dafür sein, so Guterres.

Von der Leyen sagte, dass man sich gerade erst von der Pandemie erholt habe, "als Russland den sinnlosen und grausamen Einmarsch in die Ukraine begann, der schlimme Auswirkungen hat, nicht nur für die Menschen in der Ukraine, die entsetzlich leiden. Dieser sinnlose Krieg hat auch enorme Auswirkungen auf die ganze Welt."

Die EU-Kommissionspräsidentin. kritisierte, dass Russland mit der Blockade der Getreideausfuhr aus der Ukraine Millionen von Menschen in den Hunger treibe. Sie dankte den UN für deren Einsatz, sich um eine Lösung zu bemühen, den Export von ukrainischem Getreide über das Schwarze Meer abzuwickeln.

Die Beratungen, bei denen auch weitere Mitglieder der EU-Kommission und andere hochrangige UN-Bedienstete teilnehmen, umfassen auch Themen, wie Ernährungssicherheit, Klimaschutz sowie digitale Zusammenarbeit. Das zweitägige Treffen endet an diesem Freitag.

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