Judo-Grand-Prix in Zagreb: Die Olympiasiegerin ist wieder da!

Abe Uta bejubelt ihren Grand-Prix-Sieg
Abe Uta bejubelt ihren Grand-Prix-Sieg Copyright International Judo Federation
Von euronews
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Abe Uta aus Japan gewann in der kroatischen Hauptstadt Gold und kündigte an: Sie will auch 2024 Olympiasiegerin werden.

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Bühne frei für den Judo-Grand-Prix von Zagreb!

In der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm führte kein Weg an Koga Wakana vorbei. Die 21-jährige Japanerin bezwang im Finale Mélanie Vieu. Die Französin hatte gerade Gold bei den Mittelmeerspielen gewonnen. Laszlo Toth, Vorsitzender des Europäischen Judoverbandes, ehrte die Medaillengewinnerinnen.

In der untersten Gewichtsklasse der Männer gab es einen kasachischen Sieg: Magzhan Shamshadin setzte sich im Finale der Kämpfer bis 60 Kilogramm gegen Kim Won Jin aus Korea durch. Ante Žigman, Vorsitzender der kroatischen Finanzaufsicht, nahm die Siegerehrung vor.

Abe Uta und ihr Bruder nehmen jetzt Olympiagold 2024 in den Blick

Bei den Damen bis 52 Kilogramm trat Olympiasiegerin Abe Uta in Zagreb an. Für die Japanerin war es der erste Wettkampf seit dem Erfolg von Tokio. Und Rost hatte sie keineswegs angesetzt. Abe Uta kämpfte sich ins Finale vor. Und dort kam es zum Aufeinandertreffen mit einer anderen Olympiasiegerin: Distria Krasniqi aus dem Kosovo, die jetzt in der höheren Gewichtsklasse kämpft. Das Duell der Olympiasiegerinnen wurde ein Leckerbissen für Judo-Begeisterte. Abe Uta bekam eine Waza-Ari-Wertung zugesprochen, mit einem Haltegriff machte sie alles klar. Siegerin und Besiegte zeigten großen Sportsgeist.

Sanda Čorak, beim Internationalen Judoverband für den Arbeitsbereich Bildung zuständig, übergab die Medaillen.

Abe Uta und ihr Bruder Abe Hifumi hatten in Tokio beide Olympisches Gold geholt. „Ich und mein Bruder hatten ein schönes Leben, nachdem wir in Tokio Gold gewonnen hatten. Jetzt haben wir ein neues Ziel, nämlich Gold bei den Spielen von Paris. Wir sind fest entschlossen“, sagte Abe Uta.

Najafow: Begeistert von Sode-tsuri-komi-goshi

Für Yashar Najafow aus Aserbaidschan war die Reise nach Zagreb lohnenswert, denn der 23-Jährige erreichte in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm höchste Ehren, nämlich Gold. Mohammed Meridja, beim Judoverband für Bildung und Trainerbelange zuständig, übergab die Medaillen.

„Der beste Augenblick war für mich der Wurf im Halbfinale: Sode-tsuri-komi-goshi. Das ist mein Lieblingswurf - und mein bester. Und ich stehe auf dem Treppchen“, sagte Najafow.

Die Weltranglisten-23. Christa Deguchi aus Kanada überzeugte in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm. Der Lohn für die Weltmeisterin von 2019 war gülden. Siniša Krajač, Generalsekretär des Nationalen Olympischen Komitees Kroatiens, überreichte das Edelmetall.

Das Publikum in Zagreb unterstützte am ersten Wettkampftag unter anderem seine Landsfrau Tihea Topolovec, an diesem Samstag steht dann Weltmeisterin Barbara Matić auf der Matte.

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