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Aufräumen zu Techno-Sound: Freiwillige helfen in der Ukraine

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Von Euronews  mit AP
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Aufräumen zu Techno-Sounds - das hat sich die Organisation "Repair Together" auf die Fahne geschrieben
Aufräumen zu Techno-Sounds - das hat sich die Organisation "Repair Together" auf die Fahne geschrieben   -   Copyright  Euronews

Es mutet nicht wie eine besonders geeignete Party-Location an: die von russischen Truppen bschädigte Ortschaft Jagidnje, unweit von Tschernihiw, im Nordosten der Ukraine.

Doch die jungen Menschen aus Kiew haben einen "Aufräum-Rave" organisiert; mit Tanzpartys wollen sie ihren Beitrag zum Wiederaufbau in ihrem Land leisten.

Und wenn sie sich dabei mit ein bisschen Musik amüsieren können, ist das nur recht und billig.

"In Kiew ist alles weitestgehend normal, aber hier war es wirklich schrecklich. Menschen mussten ihre Häuser verlassen, alles ist kaputt, viele Häuser sind ruiniert. Wir wollen helfen, sie wiederaufzubauen und aufzuräumen", erklärt Tatjana Byrianowa, die ein Mitglied der Freiwilligenorganisation "Repair Together" ist.

Die meisten der Freiwilligen sind zwischen 20 und 30 und kommen aus Kiew und Städten im Westen der Ukraine. Unterstützt werden sie auch von Helfer:innen aus dem Ausland.em Ausland.

"Techno-Partys, Rave-Festivals - das war früher unser Lebensstil. Wir vermissen das und wollen zurück zu einem normalen Leben, aber das besteht jetzt aus Freiwilligenarbeit", so Byrianowa weiter.

Er war bereits das achte Mal, dass die freiwilligen Helfer:innen im Einsatz waren. Allein in Jagidnje haben sie 15 Häuser vom gröbsten Schutt befreit.