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Brand im Nationalpark: Deutsche Feuerwehr hilft in Böhmischer Schweiz

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Von Euronews mit dpa, AFP, AP
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Hrensko in der Böhmischen Schweiz. Das Feuer brach Sonntag aus und wurde Montag immer bedrohlicher
Hrensko in der Böhmischen Schweiz. Das Feuer brach Sonntag aus und wurde Montag immer bedrohlicher   -   Copyright  Hajek Vojtech/AP

In mehreren südeuropäischen Urlaubsländern kämpfen Feuerwehrleute immer noch gegen Flammenwände. Auf der griechischen Insel Lesbos hat sich die Lage nur leicht entspannt, nachdem ein Großbrand den bei Touristen beliebten Küstenrt Vatera erreicht hatte und hunderte Menschen in die Flucht trieb.

Nahe der kretischen Hauptstadt Rethymno brach an diesem Montag wieder ein Brand aus. Für diesen Dienstag warnte die Feuerwehr vor einem "sehr hohen Waldbrandrisiko" für Athen und Umgebung sowie die Insel Euböa und alle Inseln in der östlichen Ägäis.

Brände im Landesinneren Spaniens

Neue Brände gab es auch in der spanischen Provinz Zamora an der Grenze zu Nordportugal. Dort standen bereits in der vergangenen Woche über 31 000 hektar Land in Flammen. Auch jetzt mussten wieder hunderte Menschen evakuiert werden

Zu einem weiteren Großeinsatz wurde die Feuerwehr in der nordwestspanischen Provinz Burgos gerufen. Nur knapp konnte das Benediktinerkloster Santo Domingo de Silos vor der Vernichtung bewahrt werden.

Entspannt hat sich die Situation auf Teneriffa. Dort hatte ein Großfeuer 2150 Hektar Land verwüstet. 585 Bewohner von La Guancha und vier weiteren Gemeinden waren in Sicherheit gebracht worden. Am Berg Teide mussten wandernde ihre Touren abbrechen.

Italien: Entspannung, aber nicht in Umbrien

In Italien hat sich die Lage in den zahlreiche Waldbrandgebieten zwischen der Toskana und Triest entspannt, jetzt aber wüten seit dem Wochenende neun Großfeuer in der zentralen Region Umbrien. Unter anderem mit Löschflugzeugen konnte ein Übergreifen der Flammen auf die Orte Narni und Abetone verhindert werden.

Deutsche Hilfe für Böhmische Schweiz

Im tschechischen Nationalpark Böhmische Schweiz sind jetzt auch Feuerwehr-Einheiten aus dem Nachbarland Deutschland eingetroffen. Dort ist inzwischen ein zweiter Brandherd entdeckt worden. Im Einsatz ist je ein Hubschrauber der tschechischen Polizei und der Armee sowie ein Löschflugzeug. Der erste Waldbrand war am Sonntag in der Nähe der bei Urlaubern beliebten Felsenformation Prebischtor ausgebrochen. Dutzende Menschen mussten von den Behörden in Sicherheit gebracht werden, auch ein Campingplatz wurde evakuiert. In der Region, die an die Sächsische Schweiz grenzt, gilt die höchste Waldbrand-Alarmstufe.