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Virales Foto ein Fake: Doch keine Affenpocken in der Metro in Madrid

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Von Kirsten Ripper  & Euronews  mit Twitter
Mann mit Affenpocken in der Metro in Madrid
Mann mit Affenpocken in der Metro in Madrid   -   Copyright  Arturo M Henriques B @arturohenriques

War alles in Wirklichkeit ganz anders?

Das Foto, das Ende Juli in den sozialen Netzwerken viral ging, und vermeintlich einen Mann mit Affenpocken in Bermuda-Shorts in der Metro in Madrid zeigte. wirft die Frage nach der Wahrheit unter Internet-Usern auf.

Arturo M Henriques, der sich auf Twitter als Arzt vorstellte, aber sein Konto inzwischen gelöscht hat, hatte das Foto auf Twitter veröffentlicht und die surreale Szene beschrieben: "Er ist von Kopf bis Fuß voller Pusteln, einschließlich seiner Hände. Ich sehe die Situation, und ich sehe auch die Menschen um mich herum, als ob das nichts Besonderes wäre.  Vorsichtig spreche ich den Herrn an und frage, was er in der U-Bahn macht, wenn er Affenpocken hat..."

Wie 20minutos in Spanien schreibt, hat sich der Mann mit den Pusteln bei der Online-Zeitung gemeldet - und er ist sehr wütend.

Er sagt, er leide an einer ganz anderen Krankheit - er sei seit seiner Geburt an Fibromatose erkrankt. 

Und er sei nie in der Metro in Madrid von einem Arzt angesprochen worden.

In Spanien sind gerade zwei Patienten an Affenpocken gestorben. Es sind die ersten Toten in Europa.

Der vermeintliche Arzt Arturo M Henriques hatte berichtet, dass der Mann wusste, dass er die Affenpocken hatte.

Der Betroffene sagte gegenüber 20minutos, dass er alle Corona- und sonstigen Regeln strikt befolge. Er trage auch weiterhin eine Maske. Daher habe er sich über den falschen Bericht sehr geärgert.

Hinweis der Redaktion:

Wir entschuldigen uns dafür, dass wir den irreführenden Bericht verbreitet haben. Dieser Artikel wurde nach der der Veröffentlichung der Richtigstellung durch 20minutos aktualisiert.