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Not macht erfinderisch - Landwirt düngt mit Kaffeesatz

Kaffeesatz kann weitergenutzt werden.
Kaffeesatz kann weitergenutzt werden. Copyright Pixabay
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Von Juliane Sprick
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Seit erst die Pandemie und nun der Ukrainekrieg den Preis für Düngemittel immer weiter nach oben getrieben haben, düngt Alban Cakalli mit Kaffeesatz

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Die Krisenzeiten machten Landwirt Alban Cakalli erfinderisch: Was andere wegwerfen nutzt er nun als Dünger für seine Pflanzen: Seit erst die Pandemie und jetzt der Ukrainekrieg den Preis für Düngemittel immer weiter nach oben getrieben haben, ist Alban Cakalli auf Kaffeesatz umgestiegen. Er ist reich an Stickstoff, Magnesium und Kalium - und die Beschaffung ist für Cakalli recht simpel – er verwendet unter anderem den Kaffeesatz, der in umliegenden Cafés und Bars übrig bleibt.

"Die Albaner sind leidenschaftliche Kaffeetrinker", so Alban Cakalli. "Viele Bars und Restaurants werfen den Kaffeesatz weg, den ich wiederverwende, weil er ein guter Dünger ist, Insekten abwehrt und chemische Düngemittel wirksam ersetzt."

AFP/Elis Kruja
Die geernteten Maracujafrüchte.AFP/Elis Kruja

Doch auch was der Landwirt anbaut, hat sich in den vergangenen Monaten geändert. Cakalli hat sich auf tropische Südfrüchte spezialisiert wie beispielsweise Maracuja. Denn Früchte, die sonst aus Südamerika geliefert wurden, fanden ihren Weg zu Beginn der Pandemie ebenfalls nicht mehr ins Land. Juli, Albans Frau erklärt: "Die Maracujafrüchte waren in dieser Zeit allerdings sehr beliebt, denn sie sind dafür bekannt, dass sie das Immunsystem stärken und antioxidative Eigenschaften haben".

Ob die Cakallis auch langfristig beim Kaffeesatzdünger bleiben oder ihr Sortiment an tropischen Früchten weiter ausbauen, wird sich zeigen. Vom drohenden Düngermangel haben sie sich jedenfalls nicht stoppen lassen.

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