EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

Bulgarien: Migrantenbus durchbricht Straßensperre - 2 Polizisten tot

Ein Polizist in der Nähe des Vorfalls in der bulgarischen Schwarzmeerstadt Burgas, Donnerstag, 25. August 2022.
Ein Polizist in der Nähe des Vorfalls in der bulgarischen Schwarzmeerstadt Burgas, Donnerstag, 25. August 2022. Copyright AP Photo
Copyright AP Photo
Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button

Zwei bulgarische Polizeibeamte wurden am frühen Donnerstag getötet, als sie versuchten, einen Bus zu stoppen. In dem Bus waren Migranten, die illegal ins Land gekommen waren, heißt es aus dem Innenministerium.

WERBUNG

Zwei bulgarische Polizeibeamte wurden am frühen Donnerstag getötet, als sie versuchten, einen Bus zu stoppen. In dem Bus waren Migranten, die illegal ins Land gekommen waren, heißt es aus dem  Innenministerium.

Der Vorfall ereignete sich um fünf Uhr morgens in der Schwarzmeerstadt Burgas. Der Fahrer des Busses weigerte sich, an zwei aufeinanderfolgenden Kontrollpunkten der Grenzpolizei anzuhalten. An Bord des Busses mit türkischen Kennzeichen befanden sich 47 Migranten, deren Nationalität nicht bekannt gegeben wurde.

Der Bus war in ein Wohngebiet gefahren, als die Polizeibeamten ihr Fahrzeug auf der anderen Straßenseite vor dem Bus zum Stehen brachten. Der Bus rammte das Polizeifahrzeug, überfuhr es und prallte anschließend gegen eine Bushaltestelle.

Die beiden Polizeibeamten im Auto waren auf der Stelle tot. Weiteren Verletzte wurden nicht gemeldet. Es wurde eine Untersuchung des Falls eingeleitet.

Bislang wurde noch keine Anklage gegen den Fahrer erhoben, doch Staatsanwalt Georgi Chinev bezeichnete das Vorgehen des Fahrers als "bewusste, zielgerichtete Handlung".

Das Balkanland Bulgarien mit seinen sieben Millionen Einwohner:innen liegt an einer wichtigen Route für Flüchtende aus dem Nahen Osten und Afghanistan nach Europa. Nur ein kleiner Teil von ihnen plant, im ärmsten EU-Mitgliedstaat zu bleiben, und nutzt Bulgarien als Transitkorridor auf dem Weg nach Westen.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Borissows GERB-Partei gewinnt Parlamentswahl

"Stärker als das Chaos" - Hilft das gegen bulgarische Wahlmüdigkeit?

Nachrichten des Tages | 22. Juli - Abendausgabe