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Aus Pkw gezerrt - was bezweckt Moskau mit Verschleppung von Akw-Chef?

Die Erklärung des Akw-Betreibers Energoatom zum Verschwinden des Direktors
Die Erklärung des Akw-Betreibers Energoatom zum Verschwinden des Direktors Copyright Euronews
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Von Euronews mit dpa, AP
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Ihor Muraschow war auf dem Weg vom Akw Saporischschja in die nahe Stadt Enerhodar, als ihn ein russisches Kommando aus seinem Pkw holte und an einen unbekannten Ort verschleppte.

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Der Generaldirektor des ukrainischen Atomkraftwerkes Saporischschja, Ihor Muraschow, ist auf offener Stra0e von einer russischen Patrouille verschleppt worden. Der Akw-Betreiber Enerhoatom erklärte, der Zwischenfall habe sich während einer Autofahrt zwischen dem Akw und der Stadt Enerhodar ereignet. Muraschow sei aus seinem Wagen gezerrt und von der Patrouille mitgenommen worden.

Russische Behörden bestätigten der Atomenergiebehörde IAEA die vorübergehende Festnahme Muraschows, damit dieser Fragen beantworte. Die IAEA verlangte Aufklärung über das Schicksal des Akw-Direktors. 

Der Atommeiler Saporischschja ist in jüngerer Vergangenheit wiederholt beschossen worden. Moskau und Kiew machen sich dafür gegenseitig verantwortlich. Russische Truppen halten die Anlage seit Monaten besetzt. Sie zwangen das Personal vor Ort weiterzuarbeiten. International sind seither die Sicherheitsbedenken gewachsen, denn das Akw ist das größte - und jetzt wohl unsicherste - in Europa.

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