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Besatzungsverwaltung „evakuiert“ 70 Tausend Zivilisten aus Cherson

Laut Angaben der Besatzungsverwaltung von Cherson sind 70,000 Zivilisten aus der Stadt "evakuiert" worden.
Laut Angaben der Besatzungsverwaltung von Cherson sind 70,000 Zivilisten aus der Stadt "evakuiert" worden. Copyright AP/Copyright 2022 The AP. All rights reserved
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Von Euronews
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Die von Moskau installierte Besatzungsverwaltung in Cherson befürchtet einen großen Angriff der ukrainischen Armee auf die Stadt, um diese zu befreien, und hat nach eigenen Angaben bereits 70,000 Zivilisten auf die rechte Seite des Dnipro-Flusses gebracht.

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Die ukrainische Gegenoffensive in Cherson scheint zurzeit langsamer voranzukommen. Der Regen und das nasse Gelände bremsen die Soldaten offenbar aus. Gleichwohl erhöhen sie weiterhin den Druck auf die russischen Truppen, sagt der ukrainische Verteidigungsminister. Nach ukrainischen Angaben wurden diese Woche in Cherson mehr als 100 Soldaten aus der russischen Teilrepublik Tschetschenien von der Artillerie getroffen.

Zivilisten ausgesiedelt

Indes sind laut der von Moskau installierten Besatzungsverwaltung in Cherson 70,000 Zivilisten auf die linke Seite des Dnipro-Flusses gebracht worden. Die russische Armee befürchtet einen großen Angriff der Ukraine, um die Stadt Cherson auf dem rechten Ufer des Flusses zu befreien. Sie ordnete eine sogenannte Evakuierung der Zivilbevölkerung aus der Stadt an.

Gefälschte Bilder

Die russische Führung hält derweil weiterhin an ihrer Behauptung fest, die Ukraine wolle eine sogenannte schmutzige Bombe zünden, um Moskau zu provozieren. Das Außenministerium veröffentlichte auf seinem Twitter-Account offenbar gefälschte Bilder, die als Beweise dafür dienen sollten. Laut einer ukrainischen Zeitung stammt eines der Bilder aus dem Jahr 2010 und gehört der Slowenischen Agentur für radioaktive Abfälle.

Iranische Drohnen

Auf ukrainischer Seite sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj, die Geheimdienste seines Landes hätten herausgefunden, dass Russland 400 iranische Kampfdrohnen gegen Zivilisten und zivile Infrastruktur in der Ukraine eingesetzt haben soll.

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