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Neue Hürde beim Weltklimagipfel: US-Klimabeauftragter John Kerry hat Corona

Die Mammutkonferenz in Scham-El-Scheich dauert länger als eigentlich geplant.
Die Mammutkonferenz in Scham-El-Scheich dauert länger als eigentlich geplant. Copyright Nariman El-Mofty/Copyright 2022 The AP. All rights reserved
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Von euronews mit dpa
Zuerst veröffentlicht am
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Der Weltklimagipfel in Ägypten geht in die Verlängerung, allerdings wird es jetzt noch zäher: einer der vielleicht wichtigsten Teilnehmer, der US-Klimabeauftragte John Kerry, kann nur noch per Telefon verhandeln.

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Auf der Weltklimakonferenz in Ägypten soll ein letzter Anlauf unternommen werden, doch noch zu einer Einigung zu kommen. Umstritten ist vor allem die Errichtung eines Fonds zum Ausgleich klimabedingter Schäden für ärmere Länder. Unter anderem will China dabei nicht mitmachen.

James Shaw, der neuseeländische Minister für den Klimawandel sagte: ""Ich denke, wir kommen einer Einigung näher. Aber es gibt auch eine Menge fehlendes Vertrauen zueinander. Es könnte also ein Ergebnis geben, aber es könnte auch in letzter Minute scheitern. Das wäre sehr schade, weil wir waren noch nie so nahe dran."

Klima-Aktivisten kritisierten den veröffentlichten Entwurf für die Abschlusserklärung des Gipfels. Darin wird zwar ein schrittweiser Kohleausstieg gefordert. Ein darüber hinaus gehender Abschied von Öl und Gas ist aber kein Thema. Auch seien die vorgeschlagenen Regeln für schärfere Klimaschutzpläne in der Erklärung relativ unverbindlich

Mitten in der wichtigen Schlussphase ist der US-Klimabeauftragte John Kerry positiv auf Corona getestet worden. Er habe sich isoliert und habe leichte Symptome, teilte seine Sprecherin am Freitagabend mit. Kerry sei vollständig gegen das Coronavirus geimpft und habe auch eine Booster-Impfung erhalten. "Er arbeitet telefonisch mit seinem Team an Verhandlern sowie ausländischen Amtskollegen, um ein erfolgreiches Ergebnis der COP27 sicherzustellen."

Die Corona-Infektion einer der wichtigsten Teilnehmer bedeutet eine zusätzliche Hürde für die Mammutkonferenz. Am Vorabend hatten Verterter aus fast 200 Staaten schon bis tief in die Nacht über strittige Fragen gerungen.

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