Medwedew beleidigt USA als "Erben Goebbels" nach Solidaritäts-Tweet mit russischem Volk

Orthodoxe Weihnachten: Die Grüße der US-Botschaft in Russland führten zu heftigen Beleidigungen seitens des Ex-Präsidenten.
Orthodoxe Weihnachten: Die Grüße der US-Botschaft in Russland führten zu heftigen Beleidigungen seitens des Ex-Präsidenten. Copyright Alexander Zemlianichenko/AP
Von Euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button

Anlass war eine Solidaritäts-Nachricht der US-Botschaft an das russische Volk, in der ihnen gesagt wird, sie hätten das alles nicht verdient.

WERBUNG

Eine eigentlich als friedvoll gemeinte Nachricht zu den Feiertagen an das russische Volk ist bei Ex-Präsident und stellvertretendem Leiter des Sicherheitsrates der Russischen Föderation Dmitri Medwedew überhaupt nicht gut angekommen. 

Das als Video auf dem Twitter-Account der US-Botschaft, in dem den Russinnen und Russen gesagt wird, sie hätten, das was gerade passiert "nicht verdient", veranlasste den Politiker zu einer langen Hasstirade gegen die USA.

Die Nachricht wurde am Mittwochabend, dem 4. Januar, ins Internet gestellt. Medwedew reagierte sofort: Am Nachmittag des 5. Januar erschien auf seinem Telegram-Kanal ein regelrecht bedrohlicher Post, in dem der Politiker den Amerikanern ihren "fiesen jesuitischen Stil" und das, was Medwedew für ein extremes Maß an Heuchelei hielt, vorwarf. 

Tweet der US-Botschaft

Medwedew ging von Kritik zu Drohungen über: Er sagte, dass das wichtigste "Neujahrsgeschenk" eine "Zirkon-Rakete sei, die (...) an die Küsten der NATO-Länder gehe." - "Freut euch", fügte der Putin-Vertraute hinzu.

In seinem Post beschimpft Medwedew die US-Amerikaner zudem als "Hurensöhne" und "Goebbels Erben".

"Ihnen und Ihren Handlangern, die unser Volk töten, wird niemals vergeben werden. Wir werden mit Ihnen in der Sprache der Gewalt sprechen, wenn Sie es nicht anders verstehen."

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Putin ordnet Feuerpause für orthodoxe Weihnachten an - für 36 Stunden

Frei nach 6 Monaten Kampf: "Trinkt nicht zu viel, vergewaltigt keine Frauen"

Putin weiht Russlands Hyperschall-Rakete SS-N-33 Zirkon ein - ohne selbst dabei zu sein