Putin weiht Russlands Hyperschall-Rakete SS-N-33 Zirkon ein - ohne selbst dabei zu sein

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Von Euronews  mit dpa, AFP, AP, RUMOD via EBU
Russische Fregatte Admiral Gorschkow
Russische Fregatte Admiral Gorschkow   -   Copyright  AP/Servicio de Prensa del Ministerio de Defensa ruso

Auf der Fregatte "Admiral Gorschkow" in der Region Murmanks hat Russlands Präsident Wladimir Putin die neue Hyperschall-Rakete Zirkon in den Dienst gestellt. Persönlich dabei war der Kremlchef allerdings nicht. Doch die Zeremonie wurde live im russischen Fernsehen übertragen.

Experten meinen, Russland wolle mit der neuen Waffe von militärischen Misserfolgen im Krieg in der Ukraine ablenken.

Zirkon hat Reichweite bis 500 km

Die von einigen als "Wunderwaffe" gepriesene Zirkon -  kann sowohl mit panzerbrechenden als auch mit nuklearen Sprengköpfen bestückt werden.Der schiffsgestützte Hyperschall-Seezielflugkörper mit dem kompletten Namen SS-N-33 Zirkon hat eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern.

Putin hatte die Hyperschall-Rakete für die Fregatte "Admiral Gorschkow" am "Tag der Marine" im vergangenen August angekündigt. Gleichzeitig standen damals russische Truppen auf der annektierten ukrainischen Halbinsel Krim unter Beschuss.

Verteidigungsminister Sergei Schoigu erklärte jetzt, die Besatzung der Fregatte werde den Einsatz der Hyperschallwaffen und von Langstrecken-Marschflugkörpern trainieren. Es gehe um die Abwehr von Bedrohungen und die Aufrechterhaltung des regionalen Friedens sowie der Stabilität..

Die Admiral Gorschkow mit 190 Seeleuten Besatzung soll jetzt Russlands Seemacht auf ihrer Fahrt im Atlantischen und im Indischen Ozean demonstrieren.