Gläubige und Pilger dürfen zum Grab von Benedikt XVI.

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Von Euronews  mit DPA/AP
Das Grab des emeritierten Papstes unter dem Peterdom
Das Grab des emeritierten Papstes unter dem Peterdom   -  Copyright  Gregorio Borgia/AP Photo

Das Grab von Papst Benedikt XVI. in den Grotten unter dem Petersdom ist seit diesem Sonntag für die Öffentlichkeit zugänglich. Gläubige und Pilger beteten vor seiner Grabstätte. 

Der emeritierte Papst war am 31. Dezember im Alter von 95 Jahren im Vatikan verstorben und am vergangenen Donnerstag von seinem Nachfolger Franziskus dort beigesetzt worden.

Der Verstorbene liegt im Grab seines polnischen Vorgängers Papst Johannes Paul II., dessen sterbliche Überreste schon vor Jahren nach oben in Basilika gebracht wurden.

Joseph Ratzinger - Benedikts bürgerlicher Name starb am Silvestermorgen im Vatikan-Kloster Mater Ecclesiae, wo er in den Jahren nach seinem Rücktritt 2013 lebte. Der gebürtige Bayer war von 2005 bis 2013 das Oberhaupt der katholischen Kirche.

Franziskus hatte das Requiem für den emeritierten Papst auf dem Petersplatz geleitet. Im Vergleich zu der Totenmesse für den "Jahrhundertpapst" Johannes Paul II. im Jahr 2005 war der Andrang der Gläubigen eher gering. Dem Vatikan zufolge nahmen schätzungsweise rund 50 000 Gläubige teil.

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit wurde der frühere Pontifex im Anschluss im Petersdom in einer kleinen Zeremonie beigesetzt.

Die Vatikanischen Grotten sind ein riesiges Areal mit päpstlichen Gräbern, das sich direkt unter dem Petersdom befindet. Abgesehen von den vielen Artefakten ist dieser Bereich die letzte Ruhestätte von über 90 Päpsten, Königen und anderen Würdenträgern. 

Ebenfalls an diesem Sonntag fand der Tradition gemäß zum Fest der Taufe des Herrn eine Messe in der Sixtinischen Kapelle statt, bei der 13 Kinder getauft werden.