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Kleinste Schritte: EU und USA ringen weiter um Aussöhnung zwischen Serbien und Kosovo

Der Slowake Miroslav Lajčák, EU-Sonderbauftragter für die Vermittlung zwischen Serbien und dem Kosovo
Der Slowake Miroslav Lajčák, EU-Sonderbauftragter für die Vermittlung zwischen Serbien und dem Kosovo Copyright AP Photo
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Von euronews
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Vertreter Washingtons, Brüssels, Frankreichs, Deutschlands und Italiens haben das Kosovo und Serbien besucht, als Teil der Bemühungen, ein Versöhnungsabkommen zwischen den beiden ehemaligen Kriegsgegnern zu erreichen

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Einst gehörte das Kosovo zu Serbien, bis ein bewaffneter Aufstand der albanischen Bevölkerungsmehrheit in 1998 und 1999 blutig niedergeschlagen wurde. Der Einsatz der Nato beendete damals den Krieg. Mit der Intervention hatten serbische Einheiten aus dem Kosovo vertrieben werden sollen. Die EU und die USA sind daran interessiert, eine offizielle Aussöhnung zwischen den Ländern zu erreichen. Bis heute gibt es im Kosovo eine serbische Minderheit.

Vertreter der USA, der EU, Frankreichs, Deutschlands und Italiens haben das Kosovo und Serbien besucht, als Teil der Bemühungen, herrschende Spannungen zu entschärfen und ein Versöhnungsabkommen zwischen den beiden ehemaligen Kriegsgegnern zu erreichen.

Nach einem Treffen mit Kosovos Ministerpräsident Albin Kurti in Pristina trafen die Gesandten in Belgrad den serbischen Präsidenten Aleksandr Vucic.

Vucic: "Schwierige Gespräche"

“Es waren sehr schwierige Gespräche, vielleicht die schwierigsten, die wir bisher hatten, offen und ernst. Wir sind uns zumindest einig, dass das Verleiben in einem festgefahrenen Konflikt keine Lösung ist", so Vucic. 

Einzelheit wurden zunächst nicht bekannt. Die EU vermittelt seit mehr als zehn Jahren zwischen dem Kosovo und Serbien.

EU-Sonderbeauftragter: "keine dramatischen Entwicklungen"

Im vergangenen Jahr hatte die Europäische Union einen Vorschlag zur Aussöhnung unterbreitet, auch um die Annäherung Serbiens an die EU voranzutreiben. 

Noch sei es aber zu früh, um "dramatische Entwicklungen" zu verkünden, so der EU-Sonderbeauftrage, der ehemalige slowakische Außenminister Miroslav Lajcak.

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