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"Kinder sterben, damit Unternehmen Profit machen" 50.000 protestieren in Athen

Demonstranten halten eine Schweigeminute bei einer Kundgebung für die Opfer des Zugunglücks
Demonstranten halten eine Schweigeminute bei einer Kundgebung für die Opfer des Zugunglücks Copyright Louisa GOULIAMAKI / AFP
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Von Ioannis Karagiorgas
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Auf dem Syntagma-Platz kam es zu Zusammenstößen, die Polizei reagierte mit Tränengas und Blendgranaten. Der neue griechische Verkehrsminister erklärte, das Eisenbahnsystem würde erst nach einer technischen Aufrüstung wieder in Betrieb gehen.

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Organisiert von Gewerkschaften, Studentenverbänden und linken Gruppen haben sich mehr als 50 000 Menschen im Zentrum Athens zu Protestkundgebungen wegen des tödlichen Zugunglücks versammelt. Mehrere Gewerkschaften beteiligten sich an einem 24-stündigen Streik wegen des Unglücks.

"Das Erste, was ich fühlte, war Traurigkeit, aber dann kam die Wut. Denn dieses Verbrechen war absehbar, die Arbeiter haben schon lange gewarnt.

_Giorgos Pavlis, Gymnasiast
_

"Wir erziehen unsere Kinder, damit sie glücklich werden. Wir ziehen sie nicht auf, um sie sterben zu sehen, damit Unternehmen Profit machen.

Elina Cherikaki, Elternrat der Region Attika

"Die Tränen sind getrocknet und zu Wut geworden. Dieses Verbrechen wird nicht vergessen werden". Dieser Satz steht im Mittelpunkt der großen Demonstration in Athen nach der Tragödie in Tembi. Studenten, Eltern, Arbeiter und Menschen jeden Alters fordern von der griechischen Regierung das Offensichtliche: den Schutz menschlichen Lebens".

Ioannis Karagiorgas, euronews Athen

Auf dem Syntagma-Platz kam es zu Zusammenstößen, die Polizei reagierte mit Tränengas und Blendgranaten. Der neue griechische Verkehrsminister erklärte, es würden bei Wiederaufnahme des Betriebs weniger Züge verkehren.

"Ich muss mich erneut im Namen der Regierung bei den Familien der Opfer und allen griechischen Bürgern entschuldigen, wie ich es seit meinem Amtsantritt getan habe. Das Eisenbahnsystem wird erst nach einer technischen Aufrüstung und nur unter optimalen Sicherheitsvorkehrungen wieder in Betrieb gehen."

Giorgos Gerapetritis, griechischer Verkehrsminister

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