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Erdogan droht Griechenland: "Was, wenn eine Rakete Athen trifft?"

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan posiert neben Haubitzen, die an die türkischen Streitkräfte geliefert werden
Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan posiert neben Haubitzen, die an die türkischen Streitkräfte geliefert werden Copyright Turkish Presidency/AP
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Von Georgios Aivaliotis
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Im Wahlkampfmodus ist Erdogan schon länger, propagandistisch bespielt er die nationalistische Klaviatur: der Dauerkonflikt mit Griechenland gehört zum Standardrepertoire:

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Der türkische Präsident Recep Tayip Erdogan hat Nachbar Griechenland mit Raketenbeschuss auf Athen gedroht. Bei den Wahlen dieses Jahr wird Erdogan für weitere vier Jahre als Staatsoberhaupt kandidieren. 

Im Wahlkampfmodus ist Erdogan schon länger, propagandistisch bespielt er die nationalistische Klaviatur: der Konflikt mit Griechenland gehört zum Standardrepertoire:

Recep Tayyip Erdoğan, türkischer Präsident: 

"Die Türkei ist stark, und Griechenland weiß das. Die Türkei produziert Tayfun-Raketen. Was wird passieren, wenn diese auf Athen trifft? Nicht, das wir das tun wollten, aber seid klug. Wenn ihr die Inseln weiter aufrüstet, werden wir dann nichts tun? Mitsotakis, du, der du überall redest, hör gut zu: Wenn du versuchst, uns in die Quere zu kommen, werden die verrü ckte Türken kommen. Wenn du dich klug verhältst, haben wir kein Problem mit dir."

Ein weiterer Aufhänger für Erdogans Zorn war ein Titelblatt des britischen Magazins The Economist, der titelte, der Türkei drohe unter Erdogan womöglich eine Diktatur, und unter ihm stehe das Land schon jetzt am Rande einer Katastrophe. Für Erdogan Grund zur Attacke gegen Westeuropa:

Recep Tayyip Erdoğan, türkischer Präsident:

"Sie können nicht einmal das Schicksal ihrer eigenen Länder bestimmen. Dort hungern die Menschen auf den Straßen, in Frankreich, in England, in Deutschland - aber nicht in der Türkei!"

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