Bankenkrise: Weiter in Unruhe nach Credit Swiss Übernahme

Chefin der EZB Christine Lagarde
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Von Euronews
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Doch trotz des Milliardendeals in der Schweiz und der Maßnahmen der Notenbanken zur Liquiditätsversorgung des Finanzsystems herrscht weiter Unruhe an den Börsen.

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Die Europäische Zentralbank (EZB) und fünf weitere große Zentralbanken haben angekündigt, das Finanzsystem mit zusätzlichem Geld zu versorgen, um eine weltweite Bankenkrise zu verhindern.

Zusammen mit den Währungshütern von Canada, England, Japan, den USA und der Schweiz wolle man mit zuzätzlichem Geld die Spannungen an den Märkten abbauen. 

Nach der Pleite der Slicon Valley Bank in den USA war in Europa in der vergangenen Woche die angeschlagene Großbank Credit Suisse in finanzielle Schwierigkeiten geraten. In der Branche machte sich die Angst vor einer Ansteckung und einer Finanzmarktkrise wie 2008 breit.

Am Sonntag wurde bekannt, dass die Schweizer Großbank UBS den kleineren Konkurrenten Credit Swiss übernimmt und damit ein größeres Bankenbeben vorerst abgewendet ist.

Doch trotz des Milliardendeals in der Schweiz und der Maßnahmen der Notenbanken zur Liquiditätsversorgung des Finanzsystems herrscht weiter Unruhe an den Börsen. Anleger zogen sich weiter zurück. Die wichtigsten asiatischen Börsen haben am Montag überwiegend nachgegeben. Auch der deutsche Leitindex Dax startete mit einem Minus in den Handel.

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