EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

Sudan: Konfliktparteien verhandeln über Waffenruhe

An den Gesprächen nehmen auch die Vereinigten Arabischen Emirate, Großbritannien und die USA teil.
An den Gesprächen nehmen auch die Vereinigten Arabischen Emirate, Großbritannien und die USA teil. Copyright Euronews
Copyright Euronews
Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Mehrfach bereits wurden Waffenruhen im Sudan gebrochen. Nun kommen in Saudi-Arabien die Konfliktparteien erstmals seit Beginn der Kämpfe zu Gesprächen zusammen.

WERBUNG

Die Konfliktparteien im Sudan verhandeln erstmals direkt über eine Waffenruhe. Die USA und Saudi-Arabien begrüßten die Aufnahme der Gespräche zwischen Vertretern des Militärmachthabers Abdel Fattah al-Burhan und der RSF-Miliz unter Befehlshaber Mohamed Hamdan Daglo. Das Treffen soll in Dschidda in Saudi-Arabien stattfinden.

Die RSF-Miliz bestätigte ihre Teilnahme zunächst nicht. Beide Seiten hatten erklärt, sie seien lediglich zu Gesprächen über eine humanitäre Feuerpause bereit, nicht jedoch über ein Ende des Krieges.

Seit Beginn der Kämpfe im Sudan vor drei Wochen wurden bereits wiederholt Waffenruhen ausgehandelt. Sie wurden jedoch immer wieder gebrochen. Nach offiziellen Angaben kamen bei den Kämpfen mehr als 500 Menschen ums Leben. Wegen der unübersichtlichen Lage gehen Fachleute aber davon aus, dass die Zahl der Toten deutlich größer ist.

Nach Angaben der Vereinten Nation sind bereits mehr als 100.000 Menschen in benachbarte Länder geflohen. Am Donnerstag berät der UN-Menschenrechtsrat über die Lage im Sudan.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Krieg im Sudan: Jede Stunde sterben sieben Kinder

Bald Gespräche zwischen rivalisierenden Generälen im Sudan?

Sudan: Deutschland sagt am Jahrestag des Kriegs Millionenhilfe zu