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OECD sieht langsame Erholung der Weltwirtschaft, Deutschland stagniert

Kaufhausmeile in Essen
Kaufhausmeile in Essen Copyright AP Photo/Martin Meissner, File
Copyright AP Photo/Martin Meissner, File
Von Euronews mit DPA
Zuerst veröffentlicht am
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Nach drei Krisenjahren zeigt die Weltwirtschaft Anzeichen der Erholung. Die OECD prognostiziert für 2023 globales Wachstum von 2,7 Prozent. In Deutschland wird die Wirtschaft nach der OECD-Prognose in diesem Jahr voraussichtlich stagnieren.

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Die OECD zeigt sich in ihrer jüngsten Prognose etwas optimistischer in Bezug auf das weltweite Wirtschaftswachstum, warnte aber gleichzeitig vor einem "langen Weg" bis zur nachhaltigen Erholung.

Nach drei von dauerhaften Krisen wie Covid und Ukrainekrieg geprägten Jahren zeige die Wirtschaftstätigkeit Anzeichen der Beruhigung.

Für 2023 rechnet die OECD in ihrem neuen Konjunkturausblick mit einem globalen Wachstum von 2,7 Prozent, das sich 2024 leicht auf 2,9 Prozent beschleunigen dürfte. 

Damit werde es aber immer noch deutlich unter dem Durchschnitt der zehn Jahre vor der Coronapandemie liegen.

Die Mahnung der OECD: Politisch Verantwortliche müssten entschlossen handeln, um durch wirtschafts- und strukturpolitische Maßnahmen ein kräftigeres und nachhaltigeres Wachstum herbeizuführen.

Dies werde allerdings schwierig: die Inflation sei weiterhin zu fest verankert, die Verschuldung zu hoch und das Produktionspotenzial zu niedrig.

In Deutschland wird die Wirtschaft nach der OECD-Prognose in diesem Jahr voraussichtlich stagnieren und 2024 um 1,3 Prozent wachsen. Die hohe Inflation schmäler die Realeinkommen und Ersparnisse, wodurch der private Konsum gedämpft werde, hieß es im Bericht.

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