EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader

Finden Sie uns

WERBUNG

Russland stoppt Getreidedeal: Das fordert Putin

Getreideverschiffung
Getreideverschiffung Copyright Andrew Kravchenko/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
Copyright Andrew Kravchenko/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
Von euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Russland hat zu Wochenbeginn das Getreideabkommen ausgesetzt. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte, Russland werde das Abkommen wieder in Kraft setzen, sobald seine Forderungen umgesetzt worden seien.

WERBUNG

Russland hat zu Wochenbeginn das Getreideabkommen ausgesetzt. Die derzeitige Vereinbarung läuft an diesem Montagabend aus. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte, Russland werde das Abkommen wieder in Kraft setzen, sobald seine Forderungen umgesetzt worden seien.

„Russland hat heute die türkische und die ukrainische Seite sowie das UN-Sekretariat amtlich über seinen Einspruch gegen die Verlängerung des Abkommens in Kenntnis gesetzt“, wird Maria Sacharowa, Sprecherin des russischen Außenministeriums, von der Nachrichtenagentur Interfax wiedergegeben.

Russland will Sanktionslockerungen

Moskau verlangt unter anderem eine Lockerung von Sanktionen, da diese laut Kreml den russischen Außenhandel mit Getreide, anderen Lebensmittelerzeugnissen und Dünger behinderten. So wird gefordert, die staatliche Landwirtschaftsbank von den Strafmaßnahmen auszunehmen, damit über diese Geschäfte getätigt werden können.

Der russische Präsident Wladimir Putin hatte betonte, aus seiner Sicht seien Versprechen, die Russland im Zuge der Vereinbarung gemacht wurden, nicht erfüllt worden.

Peskow betonte, die Entscheidung hänge nicht mit dem Vorfall auf der Krim-Brücke zusammen. Es handele sich dabei um zwei Ereignisse, die nicht miteinander verbunden seien. Moskau schätzt die Ereignisse als Terroranschlag ein.

Das Getreideabkommen ermöglicht die Ausfuhr landwirtschaftlicher Erzeugnisse aus der Ukraine über das Schwarze Meer. Im Juli 2022 wurden entsprechende Abkommen in der Türkei unterzeichnet.

Die Einigung war auf Vermittlung der türkischen Regierung sowie der Vereinten Nationen zustandegekommen. Seitdem ist das Abkommen mehrmals verlängert worden.

Vor allem für einige afrikanische und asiatische Staaten ist der Ankauf ukrainischen Getreides von großer Bedeutung. In Folge des Krieges in der Ukraine war es mancherorts zu Lebensmittelengpässen gekommen.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Kiew steckt in der Getreide-Klemme: Eskaliert Konflikt mit der EU?

Putin droht Schiffen im Schwarzen Meer - nach Angriffen auf Odessa

Östliche Bauern machen gegen ukrainische Getreideeinfuhren mobil