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Israels Vergeltung: Kein Wasser, kein Strom, kein Essen für 2 Mio in Gaza nach Hamas-Angriff

Israelischer Panzer
Israelischer Panzer Copyright Tsafrir Abayov/AP
Copyright Tsafrir Abayov/AP
Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Israels Verteidigungsminister Joav Galant sagte am Montag zu den Plänen für die Abriegelung von Gaza: "Es wird keinen Strom, keine Lebensmittel und keinen Treibstoff geben." Auch das Wasser will Israel abstellen.

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Israel hat nach dem verheerenden Großangriff der islamistischen Hamas eine komplette Abriegelung des Gazastreifens angeordnet. Auch das Wasser will Israel den etwa 2 Millionen Menschen abstellen.

"Es wird keinen Strom, keine Lebensmittel und keinen Treibstoff geben."

Verteidigungsminister Joav Galant sagte am Montag: "Es wird keinen Strom, keine Lebensmittel und keinen Treibstoff geben."

Das israelische Sicherheitskabinett hatte in der Nacht zum Sonntag bereits einen grundsätzlichen Stopp der Einfuhr von Strom, Brennstoff und Waren in das Palästinensergebiet beschlossen.

Dies war Konsequenz eines Überraschungsangriffs, bei dem die Hamas am Samstag unter israelischen Zivilisten das schlimmste Blutbad in der Geschichte des Landes angerichtet hatte. Bewaffnete Palästinenser drangen über Land, See und Luft vor. Die von der EU, den USA und Israel als Terrororganisation eingestufte islamistische Palästinenserorganisation feuerte zudem Tausende Raketen auf Israel ab. Das Land reagierte mit Gegenangriffen.

Kein Grenzverkehr zwischen Israel und Gaza mehr möglich

Ein israelischer Militärsprecher erklärte, es sei die Hamas, die selbst bei dem Großangriff am Samstag die Übergänge nach Israel zerstört habe. Ein Grenzverkehr sei daher gegenwärtig ohnehin nicht möglich. Man werde sich auch mit dem Wiederaufbau nicht beeilen.

Im Gazastreifen leben mehr als zwei Millionen Menschen nach UN-Angaben unter sehr schlechten Bedingungen. Der Gazastreifen zieht sich über eine Länge von etwa 40 Kilometer am Mittelmeer entlang und ist etwa sechs bis zwölf Kilometer breit. Die Fläche ist etwas größer als die von München. Die Hamas hatte 2007 gewaltsam die alleinige Macht an sich gerissen. Israel verschärfte daraufhin eine Blockade des Küstengebiets, die von Ägypten mitgetragen wird. Es ist unklar, ob Kairo etwa humanitäre Transporte in den Gazastreifen über die ägyptische Grenze genehmigen würde.

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