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Reittherapie gegen verheerende Spuren des Kriegs in der Ukraine in den Seelen der Menschen

Therapie mit Pferden kann Traumatisierten in der Ukraine helfen (Symbolbild)
Therapie mit Pferden kann Traumatisierten in der Ukraine helfen (Symbolbild) Copyright Kristin Heinichen/AP
Copyright Kristin Heinichen/AP
Von Euronews mit AP
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🐎 Am Welttag der psychischen Gesundheit hat die WHO erschreckende Zahlen zum Krieg in der Ukraine veröffentlicht. Reittherapie kann helfen, doch nur wenige Soldaten profitieren davon.

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Der Krieg in der Ukraine ist ein Problem für die psychische Gesundheit von fast 10 Millionen Menschen. Diese Zahl hat die WHO Weltgesundheitsorganisation am Welttag der psychischen Gesundheit ermittelt. Soldaten, die an der Front verwundet wurden, oder die leiden, weil sie nicht an der Front sind. Viele finden Hilfe bei der Reittherapie in diesem Zentrum in einem Vorort von Lwiw

Maryana Konyk, die Direktorin des Reitvereins "Sribna Pidkova", erklärt: "Die Militärs kommen hierher, weil es für sie einfacher ist, mit Pferden zu kommunizieren als mit Menschen. Die Umgebung ist ruhig, und einige kommen nach einer Gehirnerschütterung, andere nach einer Verletzung hierher. Wenn man mit einem Pferd kommuniziert, ist der Kontakt viel enger als mit Menschen".

"Es hilft mir, mich zu entspannen"

Ex-Soldat Stepan Zhuravchyk sitzt im Rollstuhl, seit er bei Donezk von einer Mine getroffen wurde. Er hat ein Bein verloren und seine Wirbelsäule wurde getroffen. "Viele Leute haben gesagt, dass Pferde bei Verletzungen wie der meinen helfen. Ich habe eine Wirbelsäulenverletzung. Ich bin hier, um es zu versuchen. Es hilft mir, mich zu entspannen. Ich habe Schmerzen, und hier zu sein, hilft, die Gedanken zu ordnen, es lenkt von den Schmerzen ab."

Doch natürlich leiden auch die Kinder unter dem Krieg.

Kinder in der Maltherapie
Kinder in der MaltherapieAP Photo

"Tropfsteine für die Seele"

Natalia Pavliuk ist Künstlerin. Sie malt mit den Kindern, und sie sagt: "Es ist unglaublich, was mit den Kindern passiert, wie uns eine Mutter sagte, nachdem sie mit ihrem Kind im Krankenhaus war: 'Ihr seid die Tropfsteine für uns, nur für die Seele.'"

1,5 Millionen Kinder in der Ukraine sind laut WHO von Depressionen, Angstzuständen und posttraumatischem Stress bedroht.

Weltweit leidet laut WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus eine von acht Personen unter psychischen Problemen. Viel zu viele von ihnen bekommen laut dem WHO-Chef keine zufriedenstellende professionelle Hilfe.

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