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Luftbrücke der EU soll Hilfslieferungen in den Gazastreifen bringen

Der Gazastreifen befindet sich in einer humanitären Katastrophe
Der Gazastreifen befindet sich in einer humanitären Katastrophe Copyright Abed Khaled/Copyright 2023 The AP. All rights reserved.
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Von Euronews mit AP, dpa
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Im Anschluss an einen EU-Gipfel in Albanien kündigte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen eine Luftbrücke an, über die Hilfsgüter nach Ägypten und in den Gazastreifen gebracht werden sollen.

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Die diplomatischen Bemühungen der USA, die Notlage von zwei Millionen Palästinensern zu lindern, die im Gazastreifen eingeschlossen sind und denen Wasser, Lebensmittel und Medikamente ausgehen, kommen nicht recht in Gang. Nun will Europa versuchen, Hilfsgüter in den abgeriegelten Gazastreifen zu bringen.

Im Anschluss an einen EU-Gipfel in Albanien kündigte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen eine Luftbrücke an, über die Hilfsgüter nach Ägypten und in den Gazastreifen gebracht werden sollen.

EU kündigt Luftbrücke an

"Die Kommission hat angekündigt, die humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung in Gaza auf 75 Millionen Euro zu verdreifachen, und wir richten eine humanitäre EU-Luftbrücke nach Gaza über Ägypten ein. Die ersten beiden Flüge werden diese Woche starten."

Der deutsche Kanzler Olaf Scholz, der in dieser Woche nach Israel und Ägypten reist, hat seine Unterstützung für das Ermöglichen von Hilfslieferungen in den Gazastreifen unterstrichen, zudem gehe es darum, zu verhindern, dass der Iran in den Konflikt eingreife.

Scholz reist nach Nahost

"Im Hinblick auf den späteren Besuch in Ägypten: es geht eben darum, konstant mit allen im Gespräch zu sein und eine Perspektive zu entwickeln, die solche Eskalationen verhindert. Im Übrigen geht es natürlich auch immer um die Frage, wie humanitäre Hilfe organisiert werden kann", sagte Scholz.

In New York hat der UN-Sicherheitsrat die Abstimmung über eine brasilianische Resolution zur Deeskalation in Nahost auf diesen Dienstag verschoben. Die Vereinigten Arabischen Emirate und andere Staaten hatten auf weitere Verhandlungen gepocht. Zuvor war bereits ein russischer Resolutionsentwurf gescheitert, weil er nicht die nötige Mehrheit erhalten hatte.

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