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Ukrainer fordern Pause für ihre Soldaten

Die Demonstranten forderten eine Pause nach 18 Monaten im Einsatz für die ukrainischen Soldaten.
Die Demonstranten forderten eine Pause nach 18 Monaten im Einsatz für die ukrainischen Soldaten. Copyright cleared
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Von euronews mit dpa
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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In vielen Städten in der Ukraine forderten Demonstranten eine Demobilisierung. Auf den Kundgebungen waren vor allem Frauen.

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In der Ukraine haben in zahlreichen Städten Menschen eine Pause für die kämpfenden Soldaten gefordert. Sie sammelten Unterschriften für ein entsprechendes Gesetz.

Die Demonstranten erinnerten daran, dass zahlreiche Soldaten seit eineinhalb Jahren freiwillig an der Front seien.

Der Mann von Viktoriia Samoilova, 23, und ihr Vater sind gerade im Einsatz: “Sie sind alle psychisch und körperlich müde. Sie können nicht durchgehend uns Ukrainer verteidigen. Sie brauchen eine Pause."

Im Osten der Ukraine konzentrieren sich die Kämpfe derzeit unter anderem auf die Stadt Avdiivka. Die Stadt besitzt eine hohe strategische Bedeutung beim Kampf um Donetzk. Es gibt hohe Verluste auf beiden Seiten.

Die Vereinten Nationen haben vor einer weiteren Eskalation in der Region gewarnt. Die Lieferung großer Mengen von Waffen und Muntion an beide Kriegparteien gebe Anlass zu großer Sorge, sagte der Direktor beim Büro für Abrüstungsfragen, Adedeji Ebo.

Unterdessen hat in Malta hat am Samstag ein drittes großes internationales Ukraine-Treffen für einen möglichen späteren Friedensgipfel zur Beendigung des russischen Angriffskriegs begonnen.

Ukrainekonferenz auf Malta

"Die internationale Unterstützung für die ukrainische Friedensformel wächst", sagte der Leiter des Präsidentenamtes in Kiew, Andrij Jermak, zum Auftakt ohne allerdings weitere Einzelheiten zu nennen. Zu der Konferenz versammeln sich am Wochenende Topdiplomaten und nationale Sicherheitsberater zahlreicher Staaten. 

Jermak sprach von 65 vertretenen Staaten, deutlich mehr als im Sommer in Saudi-Arabien.

Es wird erwartet, dass die Ukraine die beiden Verhandlungstage bis Sonntag als Gelegenheit nutzen wird, um Unterstützung für den Friedensplan von Präsident Wolodymyr Selenskyj zu gewinnen. Die aus zehn Punkten bestehende "Friedensformel" sieht im Kern den Abzug russischer Truppen aus dem Land vor.

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