US-Militär fängt Kamikaze-Drohnen und Raketen über dem Roten Meer ab

Video des israelischen Militärs. Gezeigt wird der Abschuss einer Dohne
Video des israelischen Militärs. Gezeigt wird der Abschuss einer Dohne Copyright AP screengrab/ Video des israelischen Militärs vom 26.12.23
Von Greta RuffinoAP, dpa
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Das US-Militärkommando Centcom erklärte, die proiranischen Rebellen hätten die Drohnen, drei ballistische Anti-Schiffs-Raketen und zwei Marschflugkörper innerhalb eines Zeitfensters von etwa zehn Stunden abgefeuert.

WERBUNG

Das US-Militär hat im Süden des Roten Meeres nach eigenen Angaben zwölf Angriffsdrohnen und fünf von den Huthi-Rebellen im Jemen abgefeuerte Raketen abgeschossen. Dabei seien unter anderem Kampfflugzeuge einer US-Flugzeugträgergruppe im Einsatz gewesen. 

Kein Schiff in dem Gebiet sei zu Schaden gekommen und man habe keine Kenntnis von Verletzten, erklärte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten, Centcom.

Die vom Iran unterstützten Rebellen hatten zuvor erklärt, unter anderem ein Handelsschiff im Roten Meer angegriffen zu haben. Die Besatzung der "MSC United" habe mehrere Warnungen ignoriert. Daraufhin sei das Schiff mit Raketen angegriffen worden. Ob es dabei Verletzte oder Schäden gab, blieb zunächst unklar.

Die Huthis übernahmen auch die Verantwortung für weitere Angriffe auf Israel. Auf das Gebiet um Eilat im Süden Israels und weitere Ziele "im besetzten Palästina" seien mehrere Drohnen abgefeuert worden, hieß es. 

Das israelische Militär erklärte am Dienstag, im Gebiet des Roten Meeres ein "feindliches Luftobjekt" abgefangen zu haben, das in Richtung Israel abgefeuert worden sei.

Seit Beginn des Krieges in Nahost haben die Huthis aus Solidarität mit der Bevölkerung im Gazastreifen verstärkt Schiffe im Roten Meer angegriffen, von denen sie annehmen, dass sie Verbindungen zu Israel unterhalten.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Krieg in Gaza: Netanjahu nennt drei Voraussetzungen für Frieden

Truppenbesuch im Gazastreifen: Netanjahu will Angriffe verstärken

"Historischer Tag": Ungarn stimmt für Aufnahme Schwedens in die NATO