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Vor "Steadfast Defender 2024": Baltikum will NATO-Ostflanke gemeinsam verteidigen

Baltikum-Staaten wollen gemeinsam die Ostflanke der NATO stärken
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Von Euronews mit AP
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In Riga haben Lettland, Estland und Litauen ein Verteidigungsabkommen unterzeichnet. Im Februar beginnt das größte NATO-Manöver seit Jahren.

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Um die Ostgrenze der NATO gemeinsam besser und in einer Linie zu verteidigen, haben die baltischen Staaten Lettland, Litauen und Estland in der lettischen Hauptstadt Riga ein Abkommen unterzeichnet.

Größtes NATO-Manöver seit Jahren auch im Baltikum

Ab Februar organisiert die Verteidigungsallianz mit "Steadfast Defender 2024" zudem das größte NATO-Manöver seit Jahren. 90.000 Soldaten und Soldatinnen sollen sich an der mehrmonatigen Übung beteiligen, die in Deutschland und Polen, aber auch in den baltischen Staaten stattfindet.

Die Länder des Baltikum engagieren sich enorm für die Ukraine.

Arvydas Anusauskas, der Verteidigungsminister von Litauen, betonte: "Angesichts der jüngsten russischen Aggression gegen die Ukraine ist es sehr wichtig, unsere Zusammenarbeit fortzusetzen. Die Solidarität der baltischen Staaten muss stärker denn je sein."

Putin weist NATO-Spekulationen von sich

NATO-Experten fürchten Russlands Präsident Wladimir Putin könne hybride Angriffe gegen Estland, Lettland und Litauen starten, um die baltischen Staaten zu destabilisieren. Tatsächlich wird bei "Steadfast Defender 2024" durchgespielt, wie sich die NATO im Falle eines russischen Angriffs auf NATO-Territorium verteidigen kann.

Der russische Präsident weist allerdings von sich, NATO-Gebiet angreifen zu wollen.

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