1078 Tage Ukraine-Krieg: "Schwieriger als erwartet" - Baby durch Russlands Raketen getötet

Baby bei russischem Angriff in der Region Charkiw in der Ukraine getötet
Baby bei russischem Angriff in der Region Charkiw in der Ukraine getötet Copyright Screenshot via EBU
Von Euronews mit AP, EBU
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Der EU-Chefdiplomat Josep Borrell und der IAEO-Generaldirektor Rafael Grossi sind in die Ukraine gereist. Und beide sind besorgt.

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Josep Borrell hält sich zu einem zweitägigen Besuch in Kiew auf, um die Unterstützung Europas zu unterstreichen. Dabei gestand der EU-Außenbeauftragte ein, dass sich die Lage der Ukraine in Russlands Angriffskrieg schwieriger gestaltet als erwartet.

"Viel schwieriger als erwartet"

Beim Besuch eines Trainings für Einheiten, die in zuvor von Russland besetzten Gebieten tätig werden sollen, sagte Borrell: "Ich denke, wir werden 150 Personen ausbilden, und dann werden immer mehr. Die gesamten ukrainischen Sicherheitskräfte werden eine angemessene Ausbildung erhalten, um etwas zu bewältigen, das viel schwieriger ist als erwartet - die Kontrolle über das eigene Territorium zurückzuerlangen, das Leben wiederherzustellen, die Bevölkerung zu unterstützen und die öffentlichen Einrichtungen wieder zum Funktionieren zu bringen."

Baby bei russischem Angriff getötet

Am frühen Dienstagmorgen wurde das Dorf Zolotschiw in der Nähe von Charkiw von russischen Raketen getroffen. Ein zwei Monate altes Baby konnte nur noch tot aus den Trümmern eines Hotels geborgen werden. Die Mutter des kleinen Jungen und zwei weitere Frauen wurden verletzt.

Rafael Grossi reist erneut zum AKW Saporischschja

IAEO-Generaldirektor Rafael Grossi in Kiew in der Ukraine
IAEO-Generaldirektor Rafael Grossi in Kiew in der UkraineEfrem Lukatsky/Copyright 2024 The AP. All rights reserved.

Russland hat Personal des größten AKW Europas stark reduziert

Der Chef der Atomenergieorganisation Rafael Grossi zeigte sich bei einem Besuch in der Ukraine in Bezug auf das größte AKW Europas besorgt darüber, dass russische Behörden das Personal in Saporischschja drastisch reduziert haben. Zuvor waren etwa 12.000 Personen in dem Atomkraftwerk beschäftigt, jetzt sind es nur noch 2.000 bis 3.000.

Der IAEO-Chef erklärte, die Lage vor Ort sei weiter fragil.

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