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Schwarzer Tag bei RTVS gegen Ficos Medienreform in der Slowakei

Schwarzer Tag beim öfffentlich-rechtlichen Sender RTVS in der Slowakei
Schwarzer Tag beim öfffentlich-rechtlichen Sender RTVS in der Slowakei Copyright RTVS via EBU
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Von Euronews mit AP, RTVS via EBU
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Beschäftigte des öffentlich-rechtlichen Senders RTVS protestieren gegen die Reformpläne der slowakischen Regierung von Robert Fico.

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In der Slowakei haben Beschäftigte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks RTVS gegen die Medienreform der Regierung protestiert, indem sie in Bratislava schwarz gekleidet zur Arbeit erschienen.

Ministerpräsident Robert Fico wirft dem RTVS einseitige Berichterstattung vor und will den Einfluss der Regierung auf den Sender und vor allem auf die Besetzung der Führungspositionen bei RTVS ausbauen. Den Plänen der Regierung zufolge sollte RTVS im Juni durch eine andere Organisation ersetzt werden.

Angriff auf unabhängigen Journalismus

Kritiker sagen, Ficos Pläne seien ein Angriff auf den unabhängigen Journalismus in der Slowakei. 

"Gegen das Machtstreben einer politischen Partei"

In einem YouTube-Video erklären zahlreiche Journalistinnen, Journalisten, Kameraleute und andere Beschäftigte, warum sie sich an dem Protest gegen die Pläne der Regierung beteiligen. Sie wollten weiterhin frei arbeiten, sagen die TV- und Hörfunk-Mitarbeitenden. Und weiter: "Freie und unabhängige Medien sollten allen Bürgern der Slowakischen Republik dienen und nicht nur dem Machtstreben einer politischen Partei“.

Robert Fico hatte 1999 die sozialdemokratische Partei Smer (auf Deutsch für: Richtung – Slowakische Sozialdemokratie) gegründet, deren Vorsitzender der 59-Jährige bis heute ist. Inzwischen gelten Fico und die Smer als linkspopulistisch, sie vertreten "Law and Order"-Positionen und gelten als euroskeptisch.

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