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Polen statt Alpen? Skiurlaub bis zu 50 % günstiger

Kind beim Skifahren in Beirut, Libanon, 3. Januar 2026
Kind beim Skifahren in Beirut, Libanon, 3. Januar 2026 Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved
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Von Euronews
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Mehr als ein Drittel der Deutschen fährt jährlich in den Skiurlaub. Beliebt sind vor allem Deutschland und Österreich, doch nur ein paar Kilometer in einer anderen Richtung könnten sie kräftig Geld sparen.

Wer beim Skiurlaub bei der Ortswahl flexibel ist, kann ordentlich sparen, vor allem in Polen. Hier reicht das Urlaubsbudget deutlich länger als in Deutschland: Für einen Euro lässt sich vor Ort fast anderthalb Mal so viel kaufen wie zuhause, so eine OECD-Statistik von Januar 2026. Das macht Skipässe, Gastronomie und Unterkünfte deutlich günstiger.

Zakopane, an der Grenze zur Slowakei, gilt als Winterhauptstadt Polens. Fünf schneebedeckte Berge grenzen an das Stadtgebiet. Etwa 50 Skilifte befördern Fahrer auf die Pisten. Pässe gibt es schon ab 30 Euro.

Auch die Slowakei und Slowenien schneiden im Preisvergleich gut ab. In beiden Ländern liegt das Preisniveau klar unter dem deutschen, sodass Reisende vor allem bei alltäglichen Ausgaben entlastet werden. Gerade kleinere Skigebiete punkten hier mit fairen Preisen und weniger Trubel.

In den beliebten Alpenregionen müssen Skifahrer deutlich tiefer in den Geldbeutel greifen. Frankreich bewegt sich preislich auf Augenhöhe mit Deutschland. Italien hingegen ist etwas günstiger, was sich besonders bei Restaurantbesuchen oder im Supermarkt bemerkbar macht.

Österreich, für viele das klassische Winterziel, liegt leicht über dem deutschen Niveau. Der Unterschied ist zwar nicht dramatisch, summiert sich aber über die Dauer eines Aufenthalts durchaus.

Teures Pflaster: die Schweiz

Wer in die Schweiz reist, sollte sein Budget großzügig kalkulieren. Dort sind Waren und Dienstleistungen deutlich teurer als in Deutschland. Essen gehen, Skipass oder Wellness schlagen spürbar stärker zu Buche – der hohe Preisstandard ist seit Jahren bekannt und bestätigt sich auch in dieser Wintersaison.

Die Kaufkraft beschreibt, wie viel man sich mit dem gleichen Geldbetrag in verschiedenen Ländern leisten kann. Entscheidend sind dabei nicht nur Wechselkurse, sondern vor allem das jeweilige Preisniveau. Selbst innerhalb der Eurozone können die Unterschiede erheblich sein – je nach Lohnniveau, Wirtschaftskraft und Lebenshaltungskosten.

Wer beim Winterurlaub sparen möchte, findet abseits der großen Alpenklassiker attraktive Alternativen. Länder wie Polen, die Slowakei oder Slowenien bieten nicht nur Schnee und Berge, sondern auch ein deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Für viele Reisende könnte genau das den Ausschlag geben, diesen Winter einmal neue Pisten zu entdecken.

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