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Kein "Like" - Bundeskartellamt ermittelt gegen Facebook

Kein "Like" - Bundeskartellamt ermittelt gegen Facebook
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Von Euronews
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Wer das dominierende Sozialmedium Facebook nutzt, bekommt etwas – Informationen und Kontakte. Aber er gibt auch etwas – Wissen über sich selbst

Wer das dominierende Sozialmedium Facebook nutzt, bekommt etwas – Informationen und Kontakte. Aber er gibt auch etwas – Wissen über sich selbst, seine Interessen und sein Kommunikationsverhalten. Dieses Wissen ist bares Geld wert – und mitunter so brisant, dass man es keinem Nachbarn am Gartenzaun offenbaren würde.

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Das deutsche Bundeskartellamt ermittelt.

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes:

“Die Nutzer geben hier ihre Daten her, die Facebook im Anschluss für werbefinanzierte Zwecke gebraucht. Wir untersuchen im Rahmen eines Missbrauchsverfahrens, ob die Nutzer, die ihre Daten hergeben, angemessen darüber informiert und unterrichtet werden, wofür sie verwandt werden und in welchem Umfang Daten erhoben werden.”

Die Knackpunkte: Verstößt Facebook mit seinen Vertragsbestimmungen gegen deutsche Datenschutzregeln und nutzt gleichzeitig eine womöglich marktbeherrschende Stellung aus? Das Kapital von Facebook seien Daten der Nutzer, die für Werbezwecke verwendet werden, so die Behörde. Wer das Netzwerk nutze, willige in die Verarbeitung von Daten ein. Der Umfang der Einwilligung sei für die Nutzer nur schwer nachvollziehbar.

Facebook hat in Deutschland jetzt 28 Millionen Nutzer. Und ein neues Büro in Berlin. https://t.co/ePCto0Xi7S pic.twitter.com/wzBNS8NUqW

— Jörgen Camrath (@uniwave) 17 février 2016

Facebook hat nach jüngsten Zahlen 28 Millionen Mitglieder in
Deutschland.

'DISLIKE!' Facebook's Hamburg HQ hit by vandals https://t.co/hUOO19o6Ct pic.twitter.com/utdP2IhBaI

— Ruptly (@Ruptly) 15 décembre 2015

Das Bundeskartellamt hat 2014 mit 1,12 Milliarden Euro an Bußgeldern verhängt, die bis dato höchste Bußgeldsumme seiner Geschichte.

Rechtsanwalt Kai Neuhaus von CMS Hasche Sigle in Brüssel: Wenn Facebook die Einwilligung in Nutzungsbedingungen nur deswegen durchsetzen könne, weil Verbraucher keine Alternative hätten, «könnte der Fall noch spannend werden».

su mit Reuters, dpa

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