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"Lebensmittel-Terror": Erdogan verkauft Gemüse

"Lebensmittel-Terror": Erdogan verkauft Gemüse
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Von Euronews mit reuters, afp
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Zwiebeln, Auberginen oder Paprikas sind für viele Türken zum Luxusgut geworden. Jetzt geht die Regierung mit staatlichen Gemüsemärkten gegen den Notstand vor.

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Zwiebeln, Auberginen oder Paprikas sind für viele Türken zum Luxusgut geworden. Seit Monaten explodieren die Preise. Im Kampf gegen die Inflation verkauft die Regierung nun verbilligtes Gemüse direkt an die Bürger.

Vor den rund 80 staatlichen Marktständen in Ankara und Istanbul bildeten sich lange Schlangen. Auch Mustafa Dilli und seine Frau haben sich in Istanbul mit Gemüse eingedeckt: "Wir haben richtig viel gekauft. Wir sind Rentner und werden in Zukunft nur noch hier einkaufen. Ich hoffe, dass die Preise in den Supermärkten bald sinken. Uns reicht das Essen kaum bis zum Monatsende. Wir hoffen, die Händler ziehen ihre Lehren aus Aktionen wie dieser", so Dilli.

Gemüse gegen Stimmen bei Kommunalwahl?

Für den Gemüsehändler Erkan ist der Verkauf lediglich ein geschickter Schachzug Erdogans rund zwei Wochen vor den Kommunalwahlen: „Diese Verkaufsstellen wird es bestimmt nur für kurze Zeit geben. Nach den Wahlen hört das auf. Sie machen das, um Stimmen zu ernten, um die Menschen anzulocken.“

Erkan sieht sich zu Unrecht an den Pranger gestellt. Laut Erdogan sind gieirge, Gemüse hortende Einzelhändller und „Kräfte aus dem Ausland“ für den „Lebensmittel-Terror“ verantwortlich. Marktexperten vermuten eher einen Mix aus Extremwetter, Versäumnissen in der Agrarpolitik und der allgemeinen Wirtschaftskrise hinter dem Notstand.

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