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EU-Kommission sieht rasche wirtschaftliche Erholung dank Impfungen

EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni bei der Vorstellung der jüngsten Wirtschaftsprognosen
EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni bei der Vorstellung der jüngsten Wirtschaftsprognosen Copyright KENZO TRIBOUILLARD/AFP or licensors
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Von Efi Koutsokosta
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Die Wirtschaft der Europäischen Union steht vor den höchsten Wachstumsraten seit Jahrzehnten. Zu diesem Schluss kommt die EU-Kommission in ihrem jüngsten Gutachten. Gründe sind vor allem die verbesserte Infektionslage und die Zurücknahme der Zwangsmaßnahmen.

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Die Wirtschaft der Europäischen Union steht vor den höchsten Wachstumsraten seit Jahrzehnten. Zu diesem Schluss kommt die EU-Kommission in ihrem jüngsten Gutachten. Gründe sind vor allem die verbesserte Infektionslage und die Zurücknahme der Zwangsmaßnahmen. Demnach wächst die Wirtschaftsleistung um 4,8 Prozent in diesem und um 4,5 Prozent im nächsten Jahr.

Allerdings ist das Wachstum nicht überall einheitlich. So braucht Italien für die wirtschaftliche Erholung länger, weil es von der Pandemie besonders stark betroffen war. Polen dagegen erholt sich schneller.

EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni erklärte, die EU-weit aufgelegten Hilfsprogramme sollen diese Unterschiede auszugleichen helfen. Es gebe immer ein Risiko unterschiedlicher Entwicklung. Doch eines der Ziele der gemeinsamen Anstrengungen sei es, dieses Risiko in den Griff zu bekommen.

Die besonders von Covid betroffenen Länder Südeuropas hoffen nun auf eine gewinnbringende Sommerreisesaison. Der Tourismus soll die Konjunktur wieder ankurbeln. Doch die jüngsten Zahlen zur Delta-Variante sind beunruhigend. Er sehe dennoch kein Risiko, das dies die Tourismussaison beeinträchtigen könne, so Gentiloni. Der wesentliche Unterschied zum vorigen Jahr seien die Impfungen. Und je größer dieser Unterschied dank der Impfkampagnen werde, desto geringer sei das Risiko, dass sich die Ereignisse des vorigen Jahres wiederholten.

Inzwischen sind fast zwei Drittel der erwachsenen EU-Bevölkerung mindestens einmal geimpft. Die Hoffnung ist, dass bis zum Ende des Jahres Immunität erreicht werden kann.

Journalist • Stefan Grobe

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