Abwärtstrend hält an: Inflation im Euroraum geht weiter zurück

Das Gebäude der Europäischen Zentralbank
Das Gebäude der Europäischen Zentralbank Copyright Michael Probst/AP Photo
Von Euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Die Preise für Energie und Nahrungsmittel können sich im Euroraum weiter entspannen. Das sorgt dafür, dass die Inflation erneut sinkt.

WERBUNG

Die Inflation in der Eurozone ist laut der EU-Behörde Eurostat im Februar leicht gesunken. Demnach stiegen die Verbraucherpreise nur noch um 2,6 Prozent (in Deutschland um 2,5 Prozent, nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamts) - im Vormonat lag der Wert noch bei 2,8 Prozent.

Damit setzt sich der Abwärtstrend weiter fort: Im Oktober 2022 lag die Inflation noch bei fast 11 Prozent.

Verantwortlich für diese Entwicklung ist vor allem die billiger gewordene Energie. Doch auch Nahrungsmittel verteuerten sich nicht mehr so stark. Die Kosten für Lebensmittel gingen um mehr als eineinhalb Prozent zurück.

Auch bei den Treibstoffpreisen gab es eine deutliche Entspannung, sie fielen um 3,7 Prozent.

Nach dem Einmarsch Moskaus in der Ukraine waren die Preise für Benzin und Diesel , infolge des europäischen Boykotts gegenüber Gas aus Russland, in die Höhe geschnellt. Doch mittlerweile kann Europa auf alternative Energiequellen setzen.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

EU-Prognose: Wachstumsaussichten und Inflation gehen zurück

Pizzapreise in Europa: Wie stark wirken sich die gestiegenen Kosten aus?

Europas Inflation steigt wieder - nach einigen Monaten des Rückgangs