Pizzapreise in Europa: Wie stark wirken sich die gestiegenen Kosten aus?

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Von Greta Ruffino
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Dieser Artikel wurde im Original veröffentlicht auf Englisch

Einem neuen Eurostat-Bericht zufolge sind die Pizzapreise in der EU 2023 moderat angestiegen. Der Preis variiert dabei je nach Land.

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Der Durchschnittspreis für im Laden gekaufte Pizza und Quiche war in der EU im Dezember 2023 um 5,9 Prozent höher als im Dezember 2022, so Eurostat.

Dies deutet jedoch darauf hin, dass sich der Preisanstieg für beide Gerichte im Jahr 2023 deutlich verlangsamt hat, verglichen mit Dezember 2022, als die Preise um 15,9 Prozent höher waren als im Dezember 2021.

Pizza- und Quiche-Liebhaber erlebten höhere Preise in Ungarn (+13,4%), Luxemburg (+11,3%) und Lettland (+10,6%). In Dänemark (+0,6%) und Belgien (+1,0%) stiegen die Preise nur sehr leicht an.

In den Niederlanden konnten die Kund:innen diese Gerichte jedoch bereits zu einem etwas niedrigeren Preis erstehen, der um -0,9 Prozent sank.

Die Schwankungen der Pizzapreise werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst, unter anderem von den Preisschwankungen bei den wichtigsten Zutaten.

Im März 2023 beispielsweise stieg der Durchschnittspreis für Öle und Fette, also wichtige Pizzazutaten wie Olivenöl, in der EU um 23 Prozent im Vergleich zum März 2022, wie Eurostat berichtet.

Insgesamt wird der Pizzapreis durch eine Kombination von Faktoren beeinflusst, wobei die Kosten der Zutaten, der Standort, der Wettbewerb und die Präferenzen der Verbraucher:innen eine wichtige Rolle bei der Bestimmung des Endpreises spielen.

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