Klimawandel-Hot Spot Mittelmeerraum: bis zu 20% weniger Landwirtschaft

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Der Klimawandel hat kurz- und langfristig schwerwiegende Auswirkungen, unter anderem auf die landwirtschaftliche Produktion. Was bedeutet das in der Praxis?

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Der Klimawandel hat kurz- und langfristig schwerwiegende Auswirkungen, unter anderem auf die landwirtschaftliche Produktion. Was bedeutet das in der Praxis?

Professor Andreas Karamanos von der Universität Athen beschäftigt sich mit den Folgen des Klimawandels für die Agarwirtschaft. 

"Wir alle wissen, dass der östliche Mittelmeerraum weltweit ein Hot Spot für die Auswirkungen des Klimawandels ist. Es gibt eine ganze Reihe von Untersuchungen in der ganzen Welt, die zeigen, dass der Klimawandel negative Auswirkungen auf die Landwirtschaft hat", erklärt Karamanos. 

Rückgang der landwirtschaftlichen Produktion um 15 bis 20 Prozent

"Einige Daten, die wir vor zehn Jahren in Griechenland erhoben haben, zeigen, dass mit einem Rückgang der landwirtschaftlichen Produktion um durchschnittlich 15 bis 20 Prozent gerechnet wird."

"Ich denke, dass man davon ausgehen kann, dass im östlichen Mittelmeerraum und im Nahen Osten ein ähnlicher oder sogar noch stärkerer Rückgang zu erwarten ist."

Dramatischere Auswirkungen als erwartet

Wie sieht der genaue Zeithorizont aus, auf den wir uns einstellen müssen? "Alle Prognosen beziehen sich auf die Mitte und das Ende des Jahrhunderts. Es gibt ein mildes Szenario und ein schweres oder akutes Szenario", so Karamanos.

"Selbst wenn das akute Szenario, das einen Temperaturanstieg von etwa fünf Grad bis zum Ende des Jahrhunderts voraussagt, angenommen wird, werden die Auswirkungen und Folgen negativer und dramatischer sein als erwartet", so Professor Andreas Karamanos.

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