Street Art von "No More Lies": Künstler macht Istanbul bunter

Bild des Künstlers No More Lies
Bild des Künstlers No More Lies Copyright @VanucciPhoto
Von Euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

No More Lies gilt als einer der bemerkenswertesten Künstler Istanbuls. Er bemalt die Wände seiner Stadt mit riesigen Fresken. Seine Werke sind auf subtile Weise politisch.

WERBUNG

No More Lies gilt als einer der bemerkenswertesten Künstler Istanbuls. Er bemalt die Wände seiner Stadt mit riesigen Fresken.

Seine Werke sind auf subtile Weise politisch und erinnern mit dem "Origami-Hirsch" an die globale Erwärmung und Waldbrände.

"Manche Menschen lügen, und jeder kennt die Lügen", sagt der Künstler. "Deshalb versuche ich zu sagen: 'Bitte, hört auf zu lügen und lasst uns unser Leben gemeinsam leben, was auch immer ihr tut, oder was auch immer ihr zu tragen oder zu tun habt.'"

Gänge der Istanbuler Metro wurden von No More Lies bemalt, etwa mit einem Fresko, das den Frauen gewidmet ist, die die Geschichte geprägt haben. An einem Parkhaus ist eines den vom Aussterben bedrohten großen Meerestieren gewidmet.

"Wenn man Tiere auf der Straße sieht, ist es egal, was man mit sich herumträgt, sei es politisch oder kulturell", sagt der Street Art-Künstler. "Man sieht nur die Tiere. Deshalb wähle ich Tiere, um meine Geschichte zu beschreiben. Sie sind alle mit meinem Leben, meinen Gefühlen und meinen Problemen verbunden."

Sein neuestes Werk wurde nun in Brüssel auf Einladung des Festivals "Balkan Trafik!" fertiggestellt, das jedes Jahr die Kulturen Südosteuropas in Belgien zusammenführt. "Balkan Trafik!" Ist noch bis zum 29. April in Namur und Brüssel zu sehen.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Künstliche Nordlichter in Schwedenr: Was Forschende über Aurora borealis lernen

25 Jahre Art Paris: Die neuesten Trends der zeitgenössischen Kunst

Art Paris 2024: Junge Talente im Rampenlicht der vielfältigen französischen Kunstszene