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Aus schwarz mach grau: EU verkleinert Liste von Steueroasen

Steuerparadies Panama sagte Besserung zu.
Steuerparadies Panama sagte Besserung zu.
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Von Stefan Grobe
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Acht der bislang 17 auf der Schwarzen Liste stehenden Steuerparadiese sicherten zu, ihre Steuerpraktiken zu ändern, wie es beim Treffen der EU-Finanzminister in Brüssel hieß.

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Panama und sieben weitere als Steuerosasen gebrandmarkte Gebiete stehen nicht länger auf der Schwarzen Liste der Europäischen Union.

Da diese zugesagt hätten, ihre Steuerpraktiken zu ändern, seien sie nun lediglich auf der Grauen Liste.

Das beschlossen die EU-Finanzminister bei ihrem Treffen in Brüssel.

EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici erklärte, auf der Grauen Liste seien mehr als 50 Staaten und Territorien, die Besserung zugesagt hätten.

Die EU werde das weitere Verhalten aber genauestens beobachten.

Kritiker halten der EU indes vor, keine Sanktionen oder Strafen vorzusehen.

Auch sei die Entscheidung des Finanzministerrats deutlich verfrüht.

Eine Sprecherin von Oxfam sagte, es sei unglaubwürdig, einige Länder nach nur kurzer Zeit und nach einem bloßen Reformversprechen wieder von der Schwarzen Liste zu nehmen.

Auch habe Oxfam nachgewiesen, dass selbst vier EU-Staaten den EU-Kritierien nicht vollständig genügten, namentlich die Niederlande, Luxemburg, Irland und Malta.

Zu den Ländern, die gegenüber Brüssel Zugeständnisse gemacht hätten, gehört auch Tunesien.

Allerdings hatte das Land Schwierigkeiten, Daten und Dokumente fristgerecht einzureichen.

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