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Räumung des Hambacher Forsts: "zulässig, aber absurd"

Räumung des Hambacher Forsts: "zulässig, aber absurd"
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Von Hans von der Brelie
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Auch Studenten wie Julia Brinner und Kaj Neumann protestieren dagegen.

Dass der Kohleausstieg kommt, ist unstrittig. Fragt sich nur wann. Der Hambacher Forst hat sich zum Symbol entwickelt. Das Zipfelchen Wald, das noch übriggeblieben ist, und bisher nicht vom nahegelegenen RWE-Tagebau verschlungen wurde, zieht Umweltaktivisten und Klimaschützer an. So wie die Studentin des Wirtschaftsingenieurwesen Julia Brinner. Fassungslos verfolgt sie die Räumungsarbeiten und meint: "Dass so etwas in Deutschland passieren kann, kann man sich nicht vorstellen. Angeblich sind wir Vorreiter in der Klima- und Umweltpolitik. Der Wald hätte das Zeug dafür, das Symbol für den Kohleausstieg zu werden und nun wird der Wald hier vor unseren Augen gerodet und das ist ein Unding, das kann nicht sein."

An ihrer Seite Kaj Neumann, der angehende Wirtschaftsingenieur sowie Sprecher im Mobilitätsausschuss und Mitglied im Umweltausschuss im Stadtrat Aachen für die Grünen. Er meint zur Räumung: "Dass das rechtlich zulässig ist, mag ja schön und gut sein, aber es ist absurd. Wir reden politisch in Berlin gerade über den Kohleausstieg, wir wissen alle, der Kohleausstieg wird kommen."

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