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Grenzöffnungen zum Sommer rücken näher

Ein gesperrter französischer Strand an der Côte d'Azur
Ein gesperrter französischer Strand an der Côte d'Azur Copyright Euronews
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Von Stefan GrobeSandor Tsiros
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Tourismus-abhängige EU-Staaten wie Griechenland und Kroatien drängen auf eine rasche Öffnung der Grenzen, um ihre Wirtschaft vor dem Zusammenbruch zu schützen

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Besuche von Freunden hinter der Grenze, Einkauftrips im Nachbarland - die Coronavirus-Krise hat liebgewonnenen Gewohnheiten in Grenzregionen ein Ende gesetzt.

Stattdessen: scharfe Kontrolle und grünes Licht nur, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.

Mit dem näher rückenden Sommer wird den Bürgern in Europa klar, dass ihr Strandurlaub in diesem Jahr ausfallen könnte.

Nicht so schnell, sagt die griechische Regierung.

Das Land hat das Virus weitgehend unter Kontrolle, und die Regierung in Athen ist entschlossen, vom 1. Julki an wieder Besucher zu empfangen.

Man arbeite noch an medizinischen Auflagen, so Tourismus-Minister Haris Theoharis.

So werde es wahrscheinlich eine Vorschrift geben, vor dem Flug ins Land einen Gesundheitstest zu machen, das sei eine Beruhigung für alle Beteiligten.

Er hoffe, dass die EU bei der Formulierung eines europaweiten Plans die Führung übernehme. Viele Länder drängten darauf, und Griechenland gehöre dazu.

Aber seine Regierung könne nicht warten.

Wie andere Staaten Südeuropas will Griechenland seine Tourismus-Industrie vor dem Zusammenbruch schützen.

Sollte die Sommersaison ausfallen, droht den zumeist mittelständischen Unternehmen das Aus.

Bislang gibt es keine EU-weiten Regeln, wie die Urlaubsregionen wieder geöffnet werden können, ohne die öffentliche Gesundheit zu gefährden.

Eine Idee kommt aus Kroatien.

Überlegt werde ein Zertifikat, dass die Reisenden als gesund und nicht als Risiko-Träger auswiesen, so Zagrebs Innenminister Davor Bozinovic.

Das werden allen nutzen, den Angestellten in Hotellerie und Gastronomie, aber auch den Besuchern.

Experten arbeiten noch an den praktischen Aspekten des kroatischen Vorschlags.

Doch ist nicht jeder darauf erpicht, wieder Menschenmengen vor berühmten Reisezielen zu sehen.

Den Sommer-Tourismus in Zeiten einer weltweiten Pandemie zu erlauben, sei ein hohes Risiko, meint die französische Europa-Abgeordnete Karima Delli.

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Das Virus durch Reisen weiter zu verbreiten, sei kurzfristig nicht sinnvoll. Es wäre vernünftiger, mehr Kurztrips in seiner eigenen Heimatregion zu machen.

Wann die Grenzen wieder geöffnet werden, ist Sache der nationalen Regierungen.

Doch diese stehen unter Druck, dies eher früher als später zu tun.

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