Ein Erdbeben hat am späten Nachmittag die Region an der Grenze zwischen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz erschüttert. Das Beben hatte eine Stärke von 3,4.
Erschütterungen haben am späten Donnerstagnachmittag für Unruhe in Mannheim und der Rhein-Neckar-Region gesorgt. Das baden-württembergische Landesamt für Geologie meldete auf seiner Homepage ein Erdbeben der Stärke 3,4 auf der Richter-Skala.
Nach einer ersten Auswertung des Erdbebendienstes Südwest lag das Epizentrum auf dem Gemeindegebiet von Worms, berichtet das Portal "erdbebennews“. Rund 134.000 Menschen haben die Erschütterungen dem Bericht zufolge in Worms und Mannheim deutlich gespürt.
In Gebäuden im Stadtzentrum war das Erdbeben nach Angaben einer dpa-Reporterin deutlich zu spüren. Mehrere Sekunden lang gerieten die Häuser ins Wanken. Einige Betroffene schilderten, sie hätten zunächst den Eindruck gehabt, dass ein Fahrzeug oder etwas anderes gegen das Gebäude gefahren sei.
Warn-Apps schlugen an
Auch die Warn-Apps KATWARN und NINA schlugen an. Demnach ereignete sich am Donnerstag um 17:27 Uhr bei Worms ein "schwaches Erdbeben der Stärke 3,4". Nach Angaben des Landeserdbebendienstes war das Beben vermutlich in einem "Umkreis von etwa 20 Kilometern um das Epizentrum spürbar".
Ein Polizeisprecher in Worms berichtet von mehreren Anrufen wegen der Erschütterungen bei der Dienststelle. Auch er selbst habe das Beben wahrgenommen. Hinweise auf Schäden oder Verletzte gibt es bisher nicht, obwohl Ausläufer auch in Regionen des benachbarten nördlichen Oberrheingrabens spürbar gewesen sein sollen.